Benutzerdefinierte Suche

www.druckeronkel.de


www.druckeronkel.de verwendet Cookies.
Durch die Nutzung dieser Webseite erklaeren Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Weitere Infos zur Verwendung von Cookies erhalten Sie hier




Erfahrungsbericht HP Officejet Pro X451dw

HP Officejet Pro X451DW mit CISS
HP Officejet Pro X451DW mit CISS
HP Officejet Pro X451DW mit CISS
HP Officejet Pro X451DW mit CISS
HP Officejet Pro X451DW mit CISS
HP Officejet Pro X451DW mit CISS

(12.2013)

 

Der Beitrag ist noch am Entstehen, Bilder und weitere Texte/Informationen folgen...

 

Endlich mal wieder ein neuer Drucker...

 

Mein Decalservice nimmt mich immer mehr in Anspruch, das ist eigentlich auch gut so, denn mit UV-härtender Tinte und Eco-Solvent-Tinte kann man tolle Sachen drucken (Wasserschiebefolien mit weißer Tinte und in Metallic).

Aber leider bleibt kaum Zeit zum Test von "normalen" Druckern.

 

Meine Officejet Pro 8600 und Officejet Pro 8100 arbeiten wie Uhrwerke und eigentlich besteht überhaupt keine Notwendigkeit für neue Drucker. Das ist übrigens auch ein großes Problem der Hersteller:

Die Geräte sind mittlerweile derart ausgereift daß es kaum echte Innovationen gibt.

Neue Geräte sind oft sogar ein Rückschritt, sei es durch Einsparungen am Material oder auch durch Gängelungen in Form von neuen Tintenpatronen mit neuen Chips oder einfach weniger Tinte.

 

Die Officejet Pro X-Modelle von HP sind endlich mal wieder eine richtige Innovation.

Statt einem Druckkopf der hin- und her fährt besitzen sie einen Druckkopf über die gesamte Gerätebreite.

Damit wird das Papier auf der ganzen Breite in einem Durchgang bedruckt, aufwendige und langsame Mechanik um den Druckkopf hin und her zu bewegen entfällt und dadurch soll theoretisch eine deutlich höhere Geschwindigkeit möglich sein.

 

Als Nachteil könnte man anführen daß der Ausfall einer Düse zu Streifen über die gesamte Druckseite führt und dadurch das Gerät unbrauchbar macht.

Mittlerweile sind aber Druckköpfe so weit ausgereift, daß sie oft ein Druckerleben lang halten. Mit meinen Officejet 8000/8100 haben die Druckköpfe locker über 50.000 Seiten gehalten, die Geräte wurden dann nicht wegen der Druckköpfe sondern wegen Mechanik-Problemen ausgetauscht. Die Köpfe der X-Modelle dürften mindestens genauso haltbar sein. Und wenn doch mal eine Düse ausfällt haben die Geräte angeblich eine Erkennungsfunktion eingebaut die einzelne Düsen durch benachbarte Düsen kompensieren kann.

Ob das wirklich so gut funktioniert weiss man natürlich erst wenn man ein paartausend Seiten gedruckt hat.

 

Gekauft

Die Geräte gibt es zwar schon Anfang 2013 und ich fand die Idee eines Tintendruckers mit 55 Seiten/min bzw. 70 Seiten/min von Anfang an sehr reizend. Aber die Geräte waren mir einfach bisher zu teuer.  Auch die Druckkosten liegen im Vergleich mit sonstigen Tintendruckern oder auch Farblasergeräten zwar sehr günstig, aber gegen ein CISS-System kommen die Druckkosten bei weitem nicht an.

Doch anscheinend sind die Drucker auch für andere Anwender interessant. Ich bekomme immer mehr Anfragen zu diesen Geräten, ob ich die mal testen könnte, ob ich Refil-Tinte hätte oder ob es damit Erfahrung gibt.

Kurz vor Weihnachten 2013 schlage ich dann zu:

Für 312,- Euro bestelle ich den Officejet Pro X451DW, das reine Drucker-Modell mit bis zu 55 Seiten/Min.

Von HP gibt es noch ein Cashback in Höhe von 75,- Euro (muss ich noch beantragen).

Effektiv kostet das Gerät also 237,- Euro.

Das ist es mir für einen Test wert. Bei der angeblichen Leistung ein fairer Preis.

 

Erste Inbetriebnahme

Am 16.12. gegen 17 Uhr bei Amazon bestellt, am 17.12. um 10 Uhr per UPS geliefert.

Ich habe das Gerät gleich mal ausgepackt und hingestellt, aber wegen der Frosttemperaturen draussen muss ich leider erst mal warten bis der Drucker Zimmertemperatur erreicht hat, nicht daß gleich was kaputtgeht.

 

Nach der Aufwärmpause entferne ich erst die Klebefolien, daran hat HP beileibe nicht gespart - da braucht man alleine fast 5 Minuten bis man alles entfernt hat. Danach müssen nur noch die 4 Tintenpatronen eingesetzt und Papier eingelegt werden. Das kann jeder.

Jetzt noch Strom und Netzwerk anschliessen und einschalten.

Das Display fragt nach Sprache und Standort, danach kommt eine Meldung daß man jetzt erst einmal 20 Minuten warten soll bis das Drucksystem initialisiert ist - das kennt man schon von den Officejet Pro Geräten. Erst muss das gesamte System mit Tinte gefüllt werden, danach gibt es einige Ausrichtungsseiten in allen 4 Farben.

Ich habe nebenher etwas anderes gearbeitet und auch schon mal die Druckertreiber installiert, aber nach einer halben Stunde meldete das Gerät irgendwann "Druckbereit".

 

Automatik-Refill

Die Geschwindigkeit des Gerätes ist absolut erstaunlich. Damit kann man so richtig Durchsatz machen.

Die Druckkosten sind für Normalanwender auch mit Originalpatronen sehr günstig. Laut diversen Tests liegen die Druckkosten (ohne Papier und Gerät) bei 1cent pro Seite Schwarzweiss und ca. 4-6cent pro Seite in Farbe (Normseiten).

Da kommt kaum ein anderer Tintendrucker dran und auch Farblaser sind meistens deutlich teurer.

Aber ich will es noch billiger. Diese Maschine mit CISS und externen Tanks wäre der Traum.

Nur leider gibt es noch kaum Informationen dazu. Ausser ein paar sehr vagen Informationen und diversen Youtube-Videos  gibt es kaum Hinweise. Es funktioniert wohl, aber genaue Informationen dazu sind nicht zu finden. Nur Videos von Refill-Anbietern die das Gerät in Betrieb zeigen oder speziell mit ihrem Refillsystem beschreiben.

 

Nach Sichtung des verfügbaren Materials scheint der Einbau des CISS-Systems extrem einfach zu sein:

Löcher in die Patronen bohren, CISS anschliessen, Tinte einfüllen, einbauen, fertig. Kann das alles sein?

Nach 2800 Druckseiten meckert der Drucker "Patrone schwarz bald leer". Der ideale Zeitpunkt um mit Basteln anzufangen.

 

Eine ausführliche Anleitung zum Selbstbau eines Refill-Systems für den Officejet Pro X451dw gibt es hier.

 

Mit dem Bohrer an die Patrone

Ohne Risiko kein Spass. Im schlimmsten Fall wäre der Drucker im Eimer, denn der Druckkopf ist fest verbaut.

Aber die 230,- Euro die das Gerät incl. Cashback gekostet hat sind mir das Risiko wert.

Falls es den Geist aufgibt hätte ich 2800 Seiten für je 8cent gedruckt. Das ist zwar mehr als das 10fache von dem was ich mit CISS an Druckkosten erwarte aber immer noch billiger als die meisten Drucker für Heimanwender.

 

Als CISS kann man irgendeins nehmen, es gib noch keine speziell auf den Drucker angepassten Systeme.

Man benötigt nur die externen Tanks, Schläuche, die Anschlusswinkel und die Gummidichtungen aus den Patronen.

Da ich die Originalpatrone umbaue ist das egal. Also nehme ich einfach ein HP88er-CISS und entferne die Schwarz-Patrone (die sind bei meinen Systemen nur gesteckt). Die anderen Patronen lasse ich dran, bei 4 Tintenleitungen ist es dann später leichter die Farben ausseinanderzuhalten. Ich will die Farben in der Reihenfolge mit CISS ausrüsten wie die Patronen "fast leer" melden.

Die Gummidichtung aus der Patrone im 88er-CISS hat 4mm Durchmesser. Daher bohre ich sehr vorsichtig mit einem 4mm-Bohrer ein Loch in die Patrone (siehe Bild). Ab und zu sollte man die Bohrspäne entfernen damit nichts in die Patrone fällt. Und nicht drücken! Sonst ist man im schlimmsten Fall gleich durch! Lieber langsam und geduldig bohren. ein Abstandshalter wäre eine gute Idee, aber da bin ich zu faul und bohre Frei Hand.

Nachdem das Loch gebohrt ist muss es noch entgratet werden und danach kommt die Gummidichtung rein.

Das geht am einfachsten wenn man zuerst den Anschlusswinkel vom Schlauch reinsteckt, sonst drückt man nur den Gummi zusammen.

Kurzer Test ob alles fest sitzt - das wars auch schon!

Leichter geht es kaum. Patrone1 ist fertig!

 

Tinte rein

Tja, welche Tinte ist die richtige. Das ist die Preisfrage. Der Unterschied ist Drucken zum Bestpreis gegen Totalschaden.

In den Youtube-Videos konnte ich Inktec-Tinte ausmachen, aber welche?

Der Drucker arbeitet im Original mit Pigment-Tinte, schwarz ist bei HP bei fast allen Druckern pigmentiert.

Daher entscheide ich mich für die Inktec-Pigmenttinte die bei mir von K550 über Officejet Pro 8000 bis Officejet Pro8100/8600 schon einige hunderttausend Seiten in bester Qualität eingefärbt hat.

Ich fange an mit einer 100ml-Flasche. Damit fülle ich den externen Tank des CISS-Systems.

Dann stelle ich den Tank etwas erhöht ins Regal.

Die Patrone hat vorne mehrere Löcher, eine davon ist der Anschluss zum Tintensystem des Druckers.

Da popel ich vorsichtig mit einer stumpfen Spritze rein. Im Anschluss ist eine Gummidichtung mit einem Loch in der Mitte. Dahinter ist eine Abdeckung die sich nach hinten drücken lässt und durch Federkraft wieder zurückkommt sobald man loslässt. Hier muss man unbedingt aufpassen daß man mit der Spritze nicht zu fest drückt, sonst macht man ein Loch in die Abdichtung und die Patrone läuft aus!

Ideal wäre eine passende Tülle, aber bevor ich im Lager zu suchen anfange probiere ich es einfach mit der Spritze, mit viel Gefühl und Vorsicht geht das auch - nur kein Loch reinpieksen! Und auf keinen Fall eine spitze Nadel nehmen.

Die Patrone hält man mit der Öffnung nach oben aber tiefer als den externen Tank.

 

Mit der Spritze saugt man jetzt einfach solange Luft bis Tinte kommt.

Um zu sehen ob man es richtig macht kann man sich am externen Tank den Füllstand markieren, dann sieht man ob beim Saugen Tinte nachfliesst.

Die abgesaugte Tinte kann man wieder in den externen Tank spritzen. Wichtig ist nur daß keine Luft im System zurückbleibt.

 

Für den Refill sind die ersten 100ml fast komplett in der Patrone verschwunden.

Die Patrone habe ich dann noch 5 Minuten mit der Öffnung nach unten auf Küchenpapier gestellt um zu sehen ob alles dicht ist - wenn Tinte ausläuft hat man irgendetwas falsch gemacht - dann sollte man das CISS tunlichst nicht einbauen.

In meinem Fall ist die Patrone dicht und es geht ab zum Drucker.

 

und losgedruckt...

Die Patrone stecke ich einfach in den Drucker, das Gehäuse hat oben eine schöne Standfläche für die externen Tanks, ideal für CISS. Die Klappe hat links oben einen Magnetschalter. Mit einem Kühlschrankmagneten kann man den schliessen ohne die Klappe zu zu machen. Für den Anfang soll die offen bleiben.

Alles eingebaut, Kontakt zu, Drucker meldet "Bereit".

Das war als ich begann, diesen Text zu schreiben. Wir erinnern uns - 2800 Seiten waren auf dem Zähler.

Jetzt aktuell sind 5000 Seiten auf der Uhr!

Die Maschine wirft die Flyer im Draft-Modus wirklich mit über 50 Seiten die Minute aus - bei sehr guter Qualität.

Immer wieder poppt am PC ein HP-Fenster auf und jedesmal denke ich, das wäre die Meldung daß ich mit der Tinte beschummle und es jetzt nicht weitergeht, aber es ist nur alle paar Minuten die Meldung "Fach 2 - kein Papier mehr". Unglaublich - wir reden hier von einem normalen Tintendrucker!

2200 Seiten und druckt - der Druckjob läuft über 10.000 Seiten, die ersten 5000 sind fast nur Text, danach kommen noch 5000 mit vollflächig Farbe, dann bin ich gespannt ob auch die Farbpatronen so einfach funktionieren.

 

Merkwürdigkeiten im Internet.

In den Youtube-Videos zum Refill habe ich diverse Merkwürdigkeiten gesehen bei denen ich nicht nachvollziehen kann warum das durchgeführt wird. Vielleicht haben die Leute aber auch einfach nur voneinander abgeschaut?

Zuerst fällt auf, daß alle Videos zeigen, daß die Leute erst einmal die Originaltinte absaugen und entsorgen. Wozu das?

Bei einigen Refillern steht daß sie Dye-Tinte verwenden. Vermutlich vertragen sich die Tinten nicht, daher füllen die das Gerät von Anfang an mit der kompatiblen Tinte damit es nicht zu Vermischungen kommt. Das geht aber nur bei nagelneuen Geräten, mein Gerät habe ich erst nach 2800 Seiten mit Originaltinte umgerüstet.

Ich kann mir auch vorstellen daß es an der Tintenerkennung liegt - merkt das Gerät daß man kompatible Tinte einsetzt ist die Garantie auf den Druckkopf verwirkt. Arbeitet man von Anfang an mit kompatibler Tinte, dann kann man immerhin 2000-3000 Seiten "testen" ob es funktioniert ohne daß der Drucker merkt daß Refilltinte im Gerät ist.

Das wäre am Rande der Legalität, manchen Menschen traue ich das aber alles zu.

Ich bastel jedenfalls auf eigenes Risiko!

 

 

Wann CISS einbauen?

Man kann entweder wie in den meisten Video-Anleitungen sofort bei einem neuen Gerät die alte Tinte aus den Patronen ausleeren und neue Tinte einfüllen. Das verhindert Probleme wenn sich die Original- und die Refilltinte nicht vertragen. Nicht daß es zu Ausflockungen im Gerät kommt die das Tintensystem verstopfen.

 

Oder man baut auf CISS um sobald der Drucker meldet "Patrone fast leer".

So mache ich es. Dann hatt man die Originaltinte verdruckt und kann gleich mit kompatibler Tinte weitermachen.

Dabei ist natürlich wichtig daß die Tinten sich vertragen.

 

Was passiert wenn man die Patrone erst leerdruckt weiss ich nicht, ich habe auch keine Lust, dafür in neue Originalpatronen zu investieren. Daher baue ich vorsorglich schon bei "Patrone fast leer" um.

Die Starterpatronen reichen für das CISS vollkommen.

 

Farbe auf Dauerdruck

Nach knapp 6000 gedruckten Seiten meldet das Gerät "Magenta - wenig Tinte".

Zeit um die Farben auch auf CISS umzustellen.

Ich baue alles aus und mache dasselbe wie bei der Schwarz-Patrone:

Löcher bohren, Schläuche anschliessen, Tinte einfüllen.

Leider bin ich bei Magenta zu ungeduldig und es passiert genau das was ich ein paar Zeilen weiter oben beschrieben habe - ein Stich durch die Dichtung und die Patrone fängt an zu tropfen - MIST!

Für die anderen Farben überlege ich mir ein anderes Verfahren. Da ich keine geeigneten Tüllen da habe mache ich das auf die primitive Art:

Patrone auf Präzisionswaage legen, die leicht erhöht stehenden Tanks haben 2 Anschlüsse. Den einen verschliesse ich, auf den anderen stecke ich eine Spritze und drücke ganz leicht (wirklich ganz leicht sonst platzt irgendwas und die Tinte hängt an der Wand, am Gesicht und wer weiss wo noch...).

Nach 5ml nehme ich einen winzigen Schraubenzieher und drücke vorne an der Patrone die Dichtung etwas zurück bis Luft entweicht. Das wiederhole ich bis statt Luft Tinte aus der Patrone kommt.

Damit ist die Patrone gefüllt und einsatzbereit.

Schwarz, Cyan, Yellow sind einsatzbereit, Magenta tropft ganz leicht.

Hm, ich will weiter testen. Aber ganz geheuer ist mir das nicht.

Meine Lösung: ich bestelle eine neue Magenta-Patrone mit Express-Versand, die ist dann morgen früh da.

Und für das minimale Tropfen gehe ich davon aus, daß beim Einsetzen in den Drucker keine Tinte austritt, da ist ja nochmal eine Dichtung eingebaut und ein Stutzen der genau diese Dichtung nach hinten drückt die ich blöderweise kaputtgemachthabe. Also gehe ich auf Risiko und baue die Patrone ein - los gehts... :-)

 

Jetzt wird in Farbe gedruckt - 5000 Seiten vollflächige Flyer sind angesagt.

Der Drucker legt wieder ein irres Tempo hin. Nach 6600 Seiten kommt dann die erwartete Meldung am PC:

"Tinte Gelb muss bald ausgetauscht werden"

Hm, die Meldung kam für Schwarz und Magenta nicht, da stand die Info nur am Drucker. Oder ich habe das einfach nicht bemerkt weil ich nicht am PC war.

 

Der Füllstand steht bei allen Patronen mittlerweile auf "niedrig".

Bei Schwarz sind es schon über 3000 Seiten seit "Patrone fast leer".

19.12.2013, 16:57 Uhr: 6971 Seiten gedruckt - Installation 17.12.2013!

Natürlich habe ich nicht dauernd durchgedruckt, aber 7000 Seiten in 2 Tagen schaffe ich sonst nicht mal mit dem HP Officejet 8100 und dem Officejet 8600 zusammen im Dauerdruck.

 

Gebrauchte oder gefälschte Patrone erkannt!!

6986 Seiten - die erwartete Meldung ist da:

 

Gebrauchte oder gefälschte Patrone erkannt:

HP970 SETUP Schwarz

Es ist keine Original HP Tinte mehr in der Patrone vorhanden.

Wurde Ihnen diese Patrone als neue, bisher nicht verwendete Original HP Patrone verkauft?

Ja/Nein

 

Eigentlich Ja, denn die war ja beim Drucker dabei. Aber das bezieht sich wohl eher auf die nachgefüllte Tinte.

Also klicke ich mal auf "NEIN".

 

Oops - nochmal eine Warnung:

Gebrauchte, nachgefüllte oder gefälschte Patrone erkannt.

Achtung-Achtung - wer jetzt auf OK klickt hat keine Garantie mehr...

Bitte kaufen Sie eine Originalpatrone und Sie werden belohnt...

 

Ich verzichte auf Garantie und Belohnung und mache das was ich nicht soll - ich drücke auf OK.

Nebenher schreibe ich den Text, da poppt eine weitere Meldung in den Vordergrund, dummerweise reagiert sie auf mein Geschreibsel und verschwindet gleich wieder - MIST!

Keine Ahnung was da gemeldet wurde, aber so wie es aussieht habe ich die richtige Taste erwischt, der Drucker druckt weiter.

 

Tinte leer...

Oops, beim x-ten Mal Papier nachfüllen merke ich daß die externen Tintentanks fast leer sind. Bei vollflächigem Druck zieht die Maschine natürlich einiges an Tinte. Immerhin habe ich in weniger als 30 Minuten gleich mal 1000 Seiten ausgedruckt. Da muss ich zukünftig besser aufpassen. Ohne Tinte kann die Maschine recht schnell im Eimer sein.

Ich überlege kurz ob ich mir das 2. Papierfach zulegen soll, aber das bringt auch nicht viel, denn die Papierablage fasst ja auch nur ca. 300 Blatt und muss rechtzeitig geleert werden. Sonst liegt das bedruckte Papier auf dem Boden oder es gibt Papierstau. Und ein bisschen Sport schadet nicht (der Drucker steht einen Raum weiter).

 

10.000 Seiten sind fertig...

So schnell hatte ich noch bei keinem Drucker die 10.000 Seiten fertig gedruckt.

Gestern waren es noch 1.000 Seiten, heute dann das CISS eingebaut und am 19.12.2013, 20:50 Uhr die 10.000 Seiten überschritten. Das sind 20 Päckchen Papier - oder 4 Kartons.

So, jetzt ist aber Feierabend für heute.

Für morgen stehen noch 2000 Seiten auf dem Programm und noch einiges an sonstigen Drucksachen.

 

Papierfach

Eines der am häufigsten bemängelten Probleme mit den Officejet Pro-Geräten der Serien K550, K5400, 8000/8500 war das Papierfache - häufige Fehleinzüge und Ärger bei zu billigem Papier waren sehr nervig.

Beim Officejet pro 8100/8600 hat sich da deutlich was verbessert. Aber wie sieht es bei den X-Geräten aus?

 

Da kann man nur sagen- der Einzug ist erste Sahne!

Das Papierfach mach einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Muss natürlich auch - bei 55-70 Seiten pro Minute wäre es ärgerlich wenn man dauernd wegen Papierstau zum Drucker muss. Der gesamte Papierweg ist von hervorragender Qualität.

Selbst mit billigstem Papier (10.000 Seiten für 55,- Euro incl. Lieferung) sind alle 10.000 Seiten ohne Fehleinzug durchgelaufen.

 

Jammern kann man nur auf hohem Niveau:

Die Papierablage fasst nur 300 Seiten, das Papierfach ungefähr 500 Seiten (bei 80g-Papier).

Die "normalen" Drucker können sich damit gut einen Tag beschäftigen. Bei den ultraschnellen Maschinen muss man alle 5 Minuten Papier aus der Ablage entfernen. Denn einen Sensor für "Ablage voll" gibt es nicht, ist die Ablage voll landet das restliche Papier einfach auf dem Boden.

Zum 500 Blatt Papierfach kann man noch ein weiteres nachrüsten, das verlängert die Zeit zum Papier nachfüllen um 10 Minuten, aber wegen der kleinen Ablage bringt das auch nicht viel.

Das 2. Papierfach ist interessant wenn man verschiedene Papiersorten verwendet.

 

Doppelseitig gedruckt (Duplex)

Selbst die schnellsten Officejet-Geräte machten bei doppelseitigem Druck bisher immer eine kleine Trockenpause.

Die X-Maschinen arbeiten dagegen ohne Pause. Das Papier wird im Drucker durch einen recht großen Papierweg geführt und gewendet und dann gleich auf der Rückseite bedruckt. Die Geschwindigkeit sinkt im Duplexdruck natürlich auch bei diesen Geräten, aber bei weitem nicht so stark wie bei den herkömmlichen Tintendruckern die ich bisher getestet habe.

 

Laser vs. Tinte - Feinstaub vs. VOC

HP positioniert die Tintenflitzer als Konkurrenz zu Farblasern. Und in der Tat - die Druckqualität ist gleichwertig, die Geschwindigkeit teils deutlich überlegen. Herkömmliche Farblaser im gleichen Preissegment haben keine Chance, die schaffen 4-10 Seiten pro Minute in Farbe. Erst deutlich teurere Farblaser ziehen gleich. Um was schnelleres ins Büro zu stellen muss man bei Farblaser schon einen deutlich 4stelligen Betrag investieren.

Auch bei den Tintenkosten sind die X-Geräte von HP extrem kostengünstig.

Da kann ich nur sagen - keine Angst vor Tinte. Bei dem Preis, der Qualität und der Geschwindigkeit sollte die Überlegung ziemlich oft zu Gunsten der Tintengeräte ausfallen.

Wer bei Tinte an langsame Geräte mit wackelnd hin und herfahrenden Druckköpfen denkt sollte sein Wissen dringend aktualisieren.

 

Für den Preis eines Officejet X-Modells bekomm man bei Büro-Lasern oft gerade mal ein Gerät für einen Monat im Leasing hingestellt. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine A3-Variante in Tinte mit 4-5 Papierfächern.

 

Bei Farblasern gibt es aktuell die Debatte wegen Feinstaub und der dadurch entstehenden Gesundheitsgefahr.

Da können natürlich Tintendrucker auftrumpfen. Wo kein Toner da kein Feinstaub - Papierstaub gibt es natürlich auch, aber der ist weitgehend unbedenklich.

 

ABER - ich habe noch nirgens eine Info wegen VOC (flüchtigen Organischen Verbindungen) gefunden.

Druckt man mit Tintendruckern mehrere Tausend Seiten, dann ist die Umgebung meistens mit einer dünnen Schicht Tintennebel überzogen - und zwar bei allen Geräten die ich bisher getestet habe!

Bei den schnellen X-Kisten riecht es nach 500 Seiten am Stück ausserdem schon deutlich, irgendwas ist also auch da in der Luft.

Da wäre sehr interessant zu wissen was das für Partikel sind die man richt und wie es mit der Unbedenklichkeit aussieht.

Seltsamerweise gibt es dazu bisher noch nirgends eine Diskussion.

Technik die riecht ist einfach verdächtig, egal ob Tinte oder Laser.

Falls irgendjemand Infos dazu hat würde ich mich über eine Mail oder Infos im Forum freuen.

 

Bei mir stehen alle Drucker im Nebenraum, da gibt es keinen Unterschied nach Drucktechnik.

Nebenbei wird der Raum auch aktiv be-/entlüftet und zusätzlich noch gefiltert. Aber da stehen auch noch andere Geräte deren Tinte man nicht unbedingt auf die Haut schmieren sollte.

 



Drucker , Decals , Impressum , Glossar, Quellen, Wetter