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Dauerdruck mit Officejet Pro X451DW

CISS mit Officejet Pro X451
CISS mit Officejet Pro X451
CISS mit Officejet Pro X451

Die HP Officejet Pro Geräte der X-Serie sind seit Anfang 2013 auf dem Markt.

Zum Refill findet man noch relativ wenig Informationen. Auf Youtube gibt es einige Videos in denen mehr oder weniger gut gezeigt wird, wie die Geräte auf CISS (Continuous Ink Supply System = Automatisches Refill mit externen Tanks) umgerüstet werden können.

Meistens handelt es sich um Werbung und die Informationen sind nicht ganz vollständig.

Ich habe mich daher daran gemacht, das ganze selbst auszuprobieren, denn die Geräte sind mit Geschwindigkeiten von 55S/min bzw. 70S/min extrem schnell und damit hochinteressant für Leute die viel zu drucken haben.

 

Aktuell gibt es als Drucker den HP Officejet Pro X45DW und den X551DW, als Multifunktionsgerät den X476 dw MFP und den X551 dw MFP

 

Ich habe für meinen Test das kleinste Gerät, den Officejet Pro X451dw ausgesucht - da macht man am wenigsten kaputt wenn es schief geht.

Eine ausführlichen Erfahrungsbericht zum Officejet Pro X451dw gibt es hier.

 

 

Was braucht man?

Arbeitsplatz für den CISS-Einbau
Arbeitsplatz für den CISS-Einbau
Arbeitsplatz für den CISS-Einbau
Arbeitsplatz für den CISS-Einbau
Arbeitsplatz für den CISS-Einbau
Arbeitsplatz für den CISS-Einbau

Es gibt noch keine fertigen Refillsysteme für die Officejet Pro X-Geräte.

Aber keine Angst, der Umbau ist ganz einfach...

 

Man benötigt ein CISS mit 4 Farbpatronen.

Eigentlich benötigt man nur die externen Tanks, die Schläuche, Anschlusswinkel und Gummis.

Die Dichtungsgummis sind aber unbedingt zu empfehlen. Und die sind als Bestandteil der Patronen nicht einzeln verfügbar. Daher nimmt man einfach irgendein CISS.

Ich habe ein CISS für HP-Officejet-Geräte mit den Nr.88-Patronen genommen. Gibt es in meinem Shop.

 

Zusätzlich benötigt: Ein Tisch mit viel Platz, Kartonage zum Unterlegen, evtl. eine Kunststoff-Tischdecke, Zeitungspapier und eine Rolle Küchenpapier.

Kleidung nimmt man möglichst was altes bei dem Tintenspritzer nicht stören.

Bei der Wahl des Arbeitsplatzes, der Umgebung und der Kleidung immer darauf achten daß Tintenspritzer unter Umständen nicht mehr rausgehen und eine ziemliche Sauerei machen können!

An Werkzeug benötigt man einen Bohrer (je nach verwendetem CISS, ich habe einen 4mm-Bohrer verwendet), ein Cutter-Messer oder Skalpell, große Spritzen (ab 20ml, besser 50ml oder mehr), evtl. Einmal-Handschuhe. Eine stumpfe Kanüle oder einen Mini-Schraubenzieher.

 

Welche Tinte?

11.000 Seiten mit CISS - Klick für vergrößern
11.000 Seiten mit CISS
11.000 Seiten mit CISS - Klick für vergrößern
11.000 Seiten mit CISS
11.000 Seiten mit CISS - Klick für vergrößern
11.000 Seiten mit CISS

Es gibt noch keine Tinte direkt von Drittherstellern.

Da die falsche Tinte bei diesem Gerät einen Totalschaden verursachen kann ist das Risiko natürlich etwas höher.

Aber No Risk - No Fun - und das Einsparpotential ist besonders für Vieldrucker gigantisch.

 

Ich habe die Inktec 940-Tinte aus meinem Shop genommen (für HP Officejet mit Patronen Nr. 940/950)

Die ist pigmentiert wie die Originaltinte der X-Patronen 970/971 und kam mir von den technischen Daten als erstes in den Sinn als ich nach passendem Material suchte.

 

In den Youtube-Videos wird gezeigt wie volle Originalpatronen erst einmal ausgeleert und gespült werden bevor Tinte eingefüllt wird.

Das liegt vermutlich daran, daß es sich dort um DYE-Tinte handelt die sich mit dem Original nicht verträgt.

Die Tinten dürfen also NICHT gemischt werden. Auch ist vermutlich die Zurückstellung auf Originalpatronen schwierig wenn dann bereits Dye-Tinte im System ist.

Mit pigmentierter Tinte die der Originaltinte deutlich ähnlicher ist dürfte es solche Probleme nicht geben.

Ideal ist es natürlich sobald ein Hersteller seine Tinte speziell für diese Geräte freigibt.

Bis dahin probiere ich es einfach mit der Inktec-Tinte für HP Nr. 940/950 aus meinem Shop - die funktioniert seit 12.000 Seiten problemlos - Nachmachen aber wie immer auf eigenes Risiko!

Rechts im Bild sieht man einen Snapshot bei 11.000 Seiten, bei 3.000 Seiten hatte ich das CISS eingebaut, es sind also 8.000 Seiten mit kompatibler Tinte durch.

 

Wann umbauen?

Wie geschrieben werden in den Youtube-Videos meistens neue Patronen aus neuen Druckern direkt entleert und neu befüllt. Vermutlich ist das wegen der Dye-Tinte nötig. Original arbeitet der Drucker mit Pigment-Tinte. Wenn sich die Tinten nicht vertragen kann es zu Ausflockungen kommen die das Tintensystem verstopfen und den Drucker zerstören können.

 

Ich verwende Pigment-Tinte, daher habe ich erst einmal die Starter-Patronen soweit leergedruckt bis die Meldung kam "Tinte fast leer".

Das scheint mir der richtige Zeitpunkt. Bis "Tinte leer" wollte ich nicht warten, das muss mal jemand ausprobieren ob dann vielleicht der Chip entwertet wird.

Nach dem Umbau sollte man idealerweise übrigens viel drucken damit der Tintenmisch aus Originaltinte und Refilltinte möglichst schnell verdruckt ist, damit nur noch eine Tintensorte im System ist.

 

Wieviel Tinte braucht man für den Anfang?

Die Tintenpatronen der Officejet X-Serie sind sehr groß. Mit 100ml lässt sich ein Refill durchführen, die externen Tanks sind dann aber so gut wie leer. Ausserdem soll man ja nach dem Umbau erstmal einiges drucken.

Daher sollte man mit mindestens 200ml Tinte anfangen.

Wer die Geräte nicht nur zum Spielen nutzt kann gleich mit Literflaschen starten.

 

Anbohren der Patronen

Loch in der HP Patronen 970
Loch in der HP Patronen 970
Loch in der HP Patronen 970
Loch in der HP Patronen 970
Loch in der HP Patronen 970
Loch in der HP Patronen 970

Als erstes nimmt man die Patronen aus dem Drucker. Man kann entweder alle auf einmal umbauen oder mit einer Patrone starten. Ich habe mit der schwarzen Patrone angefangen.

 

Bei dem verwendeten CISS entfernt man die Patronen, man benötigt die externen Tanks mit Schlauch bis zu den Anschluss-Winkeln mit dem Dichtungsgummi.

Vom Dichtungsgummi misst man den Durchmesser und wählt danach den passenden Bohrer - lieber erst etwas kleiner bohren - das Ding muss später dicht sitzen. Wenn das Loch zu groß ist läuft hier sonst Tinte aus.

Gebohrt wird auf der Stirnseite der Patrone auf 1/3 Höhe von Oben und 1/3 von rechts.

Bei der Schwarz-Patrone kann man auch auf der rechten Seite bohren, bei der Starterpatrone ist noch genug Platz an der Seite. Bei den Farbpatronen ist seitlich kein Platz, da muss an der Stirnseite gebohrt werden.

 

Das Bohren LANGSAM und VORSICHTIG durchführen, drückt man zu stark kann man beim Durchbrechen der Patronenhülle gleich die Patrone schrotten. Idealerweise misst man die Dicke des Patronenmaterials und nimmt für den Bohrer einen Abstandshalter (die gibt es zum am Bohrer Festschrauben oder man bastelt sich aus einem kleinen Plastikröhrchen was.

Wie gesagt - langsam und vorsichtig bohren- wer zu tief bohrt braucht sons eine neue Patrone.

Ab und an die Bohrspäne entfernen.

 

 

Schlauch anschliessen

Schlauch an HP-Patrone 970
Schlauch an HP-Patrone 970
Schlauch an HP-Patrone 970
Schlauch an HP-Patrone 970
Schlauch an HP-Patrone 970
Schlauch an HP-Patrone 970

Hat man die Patrone erfolgreich angebohrt kann je nach Füllstand Tinte austreten, also aufpassen!

Ist das Loch in der Patrone, dann entfernt man mit einem Cutter die Bohrgrate und Plastikbrösel.

Arbeitsplatz saubermachen, bei Bedarf frische Küchentücher drunter und weiter gehts...

Der nächste Schritt ist der Anschluss des Schlauchs zu den externen Tanks.

Dabei aufpassen daß man die Schläuche nicht verwechselt, sonst druckt man später mit der falschen Farbe!

Bei meinem System habe ich die Gummidichtung auf den Anschlusswinkel am Schlauch gesetzt und dann beides in das gebohrte Loch gedrückt. Anschliessend den Winkel nochmal rausziehen, dabei den Gummi festhalten.

Der Gummi sollte jetzt fest im Loch sitzen. Geht er nicht rein muss man etwas größer bohren. Hat es Spiel ist das Loch zu groß und man darf eine neue Patrone kaufen. Es gäbe auch noch die Pfusch-Lösung mit Klebstoff aber das würde ich nicht machen.

Evtl. muss man den Gummi noch ein wenig mit der Hand nachdrücken.

Alles nochmal kontrollieren, dann den Anschlusswinkel wieder einstecken, nochmal kontrollieren.

 

FERTIG!

 

Wirklich - das wars, Pro Patrone einmal bohren, Schlauch anschliessen - fertig.

Absolut einfach wenn man nicht 2 linke Hände hat!

 

Tinte einfüllen

Tinte einfüllen
Tinte einfüllen
Tinte einfüllen
Tinte einfüllen
Tinte einfüllen
Tinte einfüllen
Anschlüsse der Patrone
Anschlüsse der Patrone
Anschlüsse der Patrone

Ist alles richtig angeschlossen, dann füllt man die externen Tanks mit Tinte. Für den Anfang würde ich erst einmal ein Drittel oder die Hälfte füllen - dabei immer wieder auf Dichtigkeit prüfen - es darf weder an den externen Tanks noch an den Patronen etwas tropfen!

Ich habe die externen Tanks etwas erhöht gestellt und einfach mal 50ml Tinte eingefüllt.

Läuft die Tinte durch, dann ist etwas undicht, ansonsten kann man jetzt beginnen, die Patrone vorsichtig zu befüllen.

Das geht ganz einfach und ich habe 2 Methoden ausprobiert:

1. Unterdruck durch absaugen

2. Überdruck über die externen Tanks.

Weiter geht es am Patronenanschluss an dem der Drucker die Tinte aus der Patrone zieht.

Diese Öffnung ist auf dem Bild recht  die untere rechte Öffnung (wenn die Patrone so auf dem Tisch liegt daß die Anschlüsse zu einem zeigen und der Chip oben ist).

In der Öffnung befindet sich ein Dichtungsring, in der Mitte ist eine Öffnung die von hinten mit einer flachen Dichtung abgedichtet wird. Diese Dichtung wird von hinten per Federkraft gegen die vordere Ringdichtung gedrückt.

Steckt man die Patrone in den Drucker, dann wird die innere Dichtung nach hinten gedrückt, es kommt Tinte aus der Patrone.

Beim Entnehmen der Patrone drückt die Feder die Dichtung wieder nach vorne, die Patrone ist dicht.

 

Für die erste Methode nimmt man eine große Spritze mit stumpfer Nadel und steckt sie vorne in der Patrone in die Öffnung in der normalerweise der Drucker die Tinte aus der Patrone ansaugt.

Dabei muss man die innere Dichtung nach hinten drücken, darf diese aber auf keinen Fall beschädigen.

Mit der Spritze zieht man jetzt Luft ab. Auch hier gibt es ein Problem, denn die Kanüle sollte idealerweise genau mit der vorderen Ringdichtung abschliessen, sonst zieht man die Luft nicht aus der Patrone sondern seitlich vorbei.

Für diese Methode benötigt man also eine genau passende Kanüle - habe ich natürlich nicht hier.

Daher habe mich mir die 2. Methode überlegt: Füllen durch Überdruck.

Überdruck bedeutet aber nicht daß man wie ein Ochse Tinte in die Patrone presst - wenn da was platzt kann man sonst den Arbeitsraum neu streichen und läuft 2 Wochen mit Sommersprossen durch die Gegend.

Ich habe am externen Tank die vordere Füllöffnung geschlossen. In die hintere Öffnung habe ich eine Spritze eingesteckt. Die Patrone liegt auf einer Präzisionswaage. Jetzt habe ich leicht Druck auf den externen Tank gegeben (LEICHT!) - es fliesst Tinte in die Patrone.Nach 4-5ml habe ich einen stumpfen Schraubenzieher genommen (alternativ Kugelschreiber, hauptsache nicht Spitz) und in der Patrone die innere Dichtung nach hinten gedrückt - Luft zischt heraus. Danach wieder etwas Überdruck, Tinte fliesst nach, usw.

Die Waage benötigt man nicht unbedingt, man kann das auch einfach mit Gefühl machen - nur aufpassen - das Zeug ist extrem empfindlich - nicht zum Platzen bringen!

 

Beide Verfahren wendet man so lange an, bis aus der Patronenöffnung Tinte austritt.

Ab und zu die externen Tanks überprüfen und evtl. Tinte nachfüllen.

 

 

Patrone füllen
Patrone füllen
Patrone füllen
Patrone füllen
Patrone füllen
Patrone füllen

Jetzt hält man die Patrone mit der Öffnung nach oben - Luft steigt ja bekanntlich auf.

Dann noch weiter Tinte absaugen bis keine Luftblasen mehr angesaugt werden.

 

Rechts im Bild sieht man die Methode 1 mit Absaugung - ich habe eine dünne Nadel verwendet, das empfehle ich NICHT, dadurch kann die Dichtung in der Patrone beschädigt werden!

 

Die Patrone ist jetzt fertig gefüllt.

 

Letzter Test

Dichtigkeitsprüfung
Dichtigkeitsprüfung
Dichtigkeitsprüfung
Dichtigkeitsprüfung
Dichtigkeitsprüfung
Dichtigkeitsprüfung

Hat man die Patrone gefüllt, dann testet man alles nochmal auf Dichtigkeit. Dazu reinigt man die Ansaugöffnung vorne an der Patrone und stellt diese auf ein Küchenpapier.

Jetzt erst mal einen Kaffee trinken - aber dabei die Patrone beobachten oder vorher alles in eine auslaufsichere Kiste stellen.

Bilden sich Tintenflecken dann hat man vermutlich die Dichtung beschädigt. In diesem Fall muss man die Patrone ersetzen.

Bei mir ist die Magenta-Patrone nicht ganz dicht weil ich mit der dünnen Nadel hantiert und dabei die Dichtung beschädigt habe. Ich hatte keinen Ersatz und habe die Patrone auf eigenes Risiko eingebaut:

Im Drucker ist ja auch eine Dichtung und im Betrieb ist die innere Dichtung sowieso nach hinten geschoben.

Aber das ist nur eine Vermutung ohne Druckerzerlegung und Untersuchung des Gerätes - Das kann auch ganz anders sein!

Jedenfalls wollte ich den schnellen Erfolg, habe zwar eine Ersatzpatrone bestellt aber das CISS auf eigenes Risiko erst einmal eingebaut - und bisher ist es dicht. Das würde ich aber niemandem empfehlen - Bitte nur dichte Patronen einbauen!

 

Sind alle Patronen dicht, dann kann man das System jetzt in den Drucker einbauen.

Einfach die Patronen reinschieben, die Schläuche lässt man heraushängen.

Achtung - die Patronen fahren beim Druck wie in einem Fahrstuhl nach unten!

Also genug Reserve einplanen, sonst reissen die Schläuche ab oder der Drucker streikt.

Das Patronenfach hat oben links einen Magnetschalter. Um dem Drucker ein geschlossenes Patronenfach vorzugaukeln nimmt man einfach einen Magneten. Wie stark der sein muss muss man ausprobieren, evtl. reicht ein Kühlschrankmagnet. Bei mir hat ein kleiner Neodym-Magnet aus einem Spiel genau gepasst (Neodym-Magnete sind ziemlich stark)

Den Magnet einfach oben links hinhalten - klack - Drucker initialisiert sich.

Wer lieber mit geschlossenem Patronendeckel arbeitet muss sich halt für die Schlauchführung etwas ausdenken, das sollte aber ebenso problemlos funktionieren.

Für die erste Inbetriebnahme sollte man aber offen arbeiten - und mich stört das so nicht, daher bleibt das offen.

Für die Tanks hat HP netterweise den Deckel oben recht groß gestaltet. Alternativ kann man auch die Tanks irgendwo seitlich ins Regal stellen. Ich empfehle eine Aufstellung höher als die Patronen im Gerät.

Oder man schaut sich nach einem CISS um das unter die Papierausgabe rechts passt.

 

Preiswert drucken

Patronen auf Refill - Klick für vergrößern
Patronen auf Refill
Patronen auf Refill - Klick für vergrößern
Patronen auf Refill
Patronen auf Refill - Klick für vergrößern
Patronen auf Refill

Jetzt geht es endlich los mit preiswert drucken.

Billig wäre das falsche Wort, denn Billig kostet wenig, taugt aber auch wenig.

Und das CISS ist bei richtigem Einbau wirklich seinen Preis wert.

 

Die Preisfrage ist natürlich - was passiert mit den Chips?

Da kann ich entwarnung geben - es funktioniert problemlos!

Der Drucker hat eine recht große Tolleranz, erst nach über 3000 Seiten mit Refilltinte fängt er an zu meckern.

Es kommt die übliche Frage: "Wurde die Patrone als Neu und unbenutzt verkauft?!"

Die Starterpatrone war zwar neu, aber die korrekte Antwort ist hier NEIN!

Danach kommt noch die Warnung daß man gefälschte Patronen verwendet und anschliessend noch der Hinweis daß die Garantie futsch ist.

 

Die Meldungen kommen PRO PATRONE, also insgesamt 12 klicken!

Und zwar richtig klicken - der falsche Klick entwertet den Chip.

Und dran denken - Refill geschieht auf eigenes Risiko - mit Einbau des CISS läuft die Garantie ab - spätestens wenn der Drucker das merkt und intern speichert!

 

Hat man 12x richtig angeklickt, dann gibt der Drucker Ruhe.

Rechts im Bild der Beweis (anklicken für Vergrößerung): Ich bin jetzt bei über 12.000 Seiten mit den Starterpatronen. Der Füllstand wird mit Ausrufezeichen dargestellt, die Füllmenge ist unbekannt, Das Ablaufdatum ist weg.

 

Nachmachen!

Und mein Fazit bis jetzt?

 

Der Umbau ist absolut einfach. Die Maschine ist der Hammer und mit CISS druckt man absolut billig.

Es besteht aber das Risiko daß man die Garantie verliert. Und mit der falschen Tinte oder falschem Einbau kann man den Drucker schrotten.

CISS ist immer ein Bastelsystem - man sollte sich vorher überlegen was man tut!

 

Diese Anleitung darf gerne nachgemacht werden - ich würde mich auch über Feedback freuen (im Forum).

Natürlich dürfen auch alle Leute die Anleitung verwenden die bei Billiganbietern bei eBay eingekauft haben und dort keine Anleitung bekommen haben.

Aber hey - es wäre fair wenn Ihr die Teile und Tinte bei mir kauft!

Denn der Mehrpreis in meinem Shop ist nicht so groß und das Geld fliesst direkt wieder zurück in den Kauf neuer Geräte und entsprechend neuen Infos und Bastelanleitungen für die Webseite.

Billig kann jeder - bei Druckeronkel gibts Qualität und Service.

 

Update 3.2014

Kleines Status-Update:

aktuell sind mir 15 Geräte der X-Serie bekannt die mit einwandfrei mit CISS arbeiten.

 

Inktec bietet mittlerweile Dye-Tinte für die X-Serie an. Da allerdings die Originaltinte Pigmentiert ist und das soweit problemlos funktioniert bleibe ich erst mal bei der Pigment-Tinte.

 

HP hat mir verbilligte Demo-Geräte angeboten. Daher habe ich meinen X451DW verkauft und mir einen X576 rausgelassen. Das ist das Top-Modell der X-Serie mit bis zu 75 Seiten/Minute und als Multifunktionsgerät habe ich damit auch gleich meinen Officejet Pro 8600 mit ersetzt. Spart ein bisschen Platz und Strom wenn weniger Geräte rumstehen. Natürlich ist auch das X576 auf CISS umgerüstet.

 

Update 4.2014 - jetzt mit 70 Seiten/min

Ich habe den X451DW durch einen X576DW ersetzt: Jetzt gibt es 70 Seiten/min, Multifunktion und ein paar kleinere Überarbeitungen an der Bastelanleitung zum CISS:

 

Dauerdruck mit X576DW



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