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Kommerzielles CIS-System im Shop

Auf vielfachen Wunsch habe ich jetzt ein kommerzielles CIS-System aus China importiert und in den Shop aufgenommen.

Das System ist für viele Drucker verfügbar. Wenn jemand im Shop seinen Drucker nicht findet kann er gerne eine Mail an mich schreiben, dann bestelle ich beim nächsten Einkauf ein entsprechendes System mit.

 

CIS für HP-Drucker

Die idealen Drucker für externe Tanks sind die HP-Geräte der Business Inkjet-Serie bzw. der Officejet Pro K550, da diese Geräte feststehende Tanks haben die von den Druckköpfen getrennt sind.

Bei diesen Druckern muss man daher einfach nur die Tintentanks durch spezielle CIS-Tanks ersetzen und die externen Tanks neben den Drucker stellen. Eine aufwendige Leitungsführung entfällt.

Ich habe einen Officejet K550, einen Business Inkjet 2800 und einen Officejet 9130. Alle 3 Geräte werde ich auf CIS umrüsten.

Nachfolgend beschreibe ich den Umbau anhand des HP Officejet K550.

Haftungsausschluss!

Das angebotene Set beinhaltet Bastelmaterial zum Selbsteinbau.

Das Set ist vom Druckerhersteller nicht freigegeben und wird von diesem auch nicht empfohlen.

 

Der Drucker kann durch unsachgemäßen Einbau beschädigt werden.

Insbesondere ist zu beachten:

 

- Tinte kann sehr große Verunreinigungen anrichten. Arbeiten Sie immer in geeigneter Umgebung, verwenden Sie geeignete Unterlagen beim Füllen (Zeitung, Küchentücher, etc). Verwenden Sie Einmalhandschuhe. Stellen Sie die Tanks so auf, daß sie nicht umkippen und/oder auslaufen können.

 

- gehen Sie beim Füllen (vor allem bei der Erstbefüllung) sehr sorgfältig vor - Luft im Tintensystem kann die Druckköpfe zerstören. Für durch Lufteintritt zerstörte Druckköpfe kann keine Haftung übernommen werden.

 

- Überprüfen Sie nach Einbau unbedingt die Dichtigkeit des Systems. Am besten den Drucker erst einmal über Nacht irgendwo abstellen wo ausgelaufene Tinte keine Probleme bereitet.

Denn Tinte kann auch langsam und über Nacht auslaufen, die Verschmutzung ist aber nicht minder schwer!

 

Haben Sie Fragen, dann besuchen Sie doch mein Forum, dort wird Ihnen gerne geholfen!


Und verwenden Sie bitte immer nur die aktuellste Anleitung von www.drucker-onkel.de (Refill-CIS Dauerdruck)


Inhalt CIS-Kit für HP Officejet Pro K550

Vorab der übliche Hinweis: das Kit ist nicht von HP und HP empfiehlt den Einsatz dieses Kits nicht. Die Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr. Für auslaufende Tinte oder Folgeschäden durch unsachgemäße Anwendung ist der Anwender selbst verantwortlich!

 

Es handelt sich um Bastelware, alle Modifikationen am Drucker erfolgen auf eigene Gefahr!

 

Das Kit beinhaltet 4 externe Tintentanks, einen Schlauch und 4 Patronen (cyan, magenta, yellow, schwarz) incl. Chips. Dazu noch Halterungen für die Schlauchleitung, Einfüllstutzen (kleine Trichter) für die bessere Einfüllbarkeit von Tinte und je Farbtank einen Luftfilter der das Eindringen von Staub in die Tanks verhindert.

 

Update 1.7.2007: die Einfülltrichter sind nicht mehr dabei. Die Dinger sind sowieso nicht größer als das Einfüllloch der Tanks und bringen mehr Sauerei als Nutzen. Besser ist die Verwendung von Spritzen.

 

Anwendung

Bilder: Einfülltrichter, Luftfilter

Für die Erstbefüllung ist es wichtig, daß die Luft aus den Tintenpatronen komplett entfernt wird.

 

Luft im Drucksystem kann die Druckköpfe zerstören. Es handelt sich bei den Druckköpfen zwar um Verbrauchsmaterial, aber ein Defekt ist ärgerlich. Drucker-Onkel.de ist für defekte Druckköpfe wegen eingedruckener Luft nicht haftbar!

 

Ich habe folgendes Vorgehen erfolgreich angewandt:

 

Die Patronen ca. 30-50cm tiefer stellen als die externen Tanks. Den kleinen Gummistopfen auf der Oberseite der Patrone entfernen, damit beim Füllen die Luft entweichen kann.

Patrone mit Küchentuch unterlegen und ein weiteres Tuch bereithalten.

Gummipropfen vom Tintentank abnehmen. Tinte in den externen Tank einfüllen (entweder mit Hilfe des kleinen Trichters oder mit einer Spritze), die Tinte fängt an, durch die Schlauchleitung in die Patrone zu fliessen. Man kann dabei beobachten, wie sich langsam die Patrone füllt.

Genau aufpassen wann die Patrone voll ist. Küchentuch auf die Öffnung halten und die austretende Tinte aufsaugen - am Anfang kommt Tinte vermischt mit Luftblasen, das Gemisch einfach in das Küchentuch laufen lassen. Vorsicht mit Teppichboden und Kleidung!

(Alternativ gibt es im Shop eine passende Spritze, mit der man einen Unterdruck erzeugen kann.
Die aufgefangene Tinte kann man dann oben wieder einfüllen. Allerdings kann es bei der Anwendung dieser Spritze beim Abziehen zu Tintenspritzern kommen. )

Die Patrone sollte jetzt komplett mit Tinte gefüllt sein und es sollten sich keine Luftblasen mehr in der Patrone befinden.

Danach die Patrone in den Drucker einsetzen.

Vorgehen für alle Farben wiederholen.

 

Auf das hintere Loch den mitgelieferten Luftfilter stecken.

Das Loch darf nicht mit dem Gummipfropfen verschlossen werden, da sonst ein Unterdruck entsteht und keine Tinte in den Drucker läuft.

 

Die externen Tanks auf ungefähr gleicher Höhe wie die Tintenpatronen im Drucker aufstellen.

Nicht tiefer, da sonst die Tinte in die Tanks zurückläuft.

Aber auch nicht höher, da sonst der Druck zu gross wird - ich hatte dabei ab und zu Aussetzer im Druck, evtl. funktioniert der Tintenfluss hier nicht korrekt. Auf gleicher Höhe funktioniert alles perfekt.

Tanks NICHT auf den Drucker stellen!
(Druckproblem siehe oben bzw. Gefahr des Herabfallens beim Drucken!)

 

Update 11.12.06: Ich habe die Tanks jetzt doch auf den K550 gestellt und zwar auf die rechte Seite, so daß man den Deckel bei Bedarf noch öffnen kann. Die Tanks habe ich mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Bis jetzt keine Probleme.

 

Wer braucht sowas? Kann das jeder?

Externe Tanks kann jeder einbauen. Allerdings sollte man schon ein gewisses Druckvolumen haben. Ab 100 Seiten pro Woche rentiert sich ein System mit externen Tanks. Ausserdem ist das Auffüllen viel einfacher. Einfach bei Bedarf Tinte in den externen Tanks nachfüllen.

 

Ein CISS in den K550 oder in einen Business Inkjet einzubauen und zu befüllen dauert ca. 20-30 Minuten wenn man es das erste Mal macht.

(Rückmeldung eines Kunden: er hat 2 Stunden für die Befüllung der Tanks benötigt, daher der Hinweis: die tatsächlich benötigte Zeit kann abweichen!).

 

Unbedingt beachten muss man dabei, daß keine Luft in der Patrone ist, da sonst der Druckkopf Luft ziehen und dadurch zerstört werden kann. Eine Haftung kann hierfür nicht übernommen werden.

 

 Wichtig!

Bei den neueren Druckern K5400 und L7xxx müssen unbedingt Original-Chips auf die Patronen montiert werden. Die China-Chips funktionieren hier nicht!

Einfach mit einem Cuttermesser von der Originalpatrone abhebeln und mit einem Tropfen Klebstoff auf die neuen Patronen übertragen.

Luft entfernen!

Wer in der Schule aufgepasst hat kennt das System der kommunizierenden Röhren:

 

In 2 Gefäßen über Schläuche verbunden stellt sich immer derselbe Flüssigkeitsstand ein.

Wir nutzen das aus, indem wir abwechselnd die Tanks und die Patronen höher halten.

Dabei kann man beobachten, wie Luftblasen zwischen Tank und Patrone hin und herwandern.

 

Nach der Befüllung muss man nun versuchen, alle Luft von der Patrone in die Tanks zu bekommen. Dort steigt die Luft auf und entweicht.

 

Führen Sie diesen Vorgang sorgfältig durch. Lassen Sie die Patronen auch ruhig zwischenzeitlich ein paar Minuten stehen, es könnte sich bei zu schnellem Einfüllen Tintenschaum gebildet haben.

Hatte ich es schon erwähnt?: Luft im Tintensystem ist tödlich für die Druckköpfe!

Schaumtinte

Bild: Schaum im CISS ist nicht gut für den Drucker
Bild: Schaum im CISS ist nicht gut für den Drucker

Das CISS muss nach dem Füllen nicht 100% Luftfrei sein.
Das ist auch technisch garnicht möglich. Aber die Luft muss soweit aus dem System entfernt werden, daß keine Luftblasen in das innere Schlauchsystem des Druckers gelangen.

Denn wenn Luft in das Drucksystem gelangt, dann geht dem Drucker früher oder später die Tinte aus weil das Nachschubsystem nicht mehr richtig funktioniert.

Falls man beim Füllen zu viel Druck auf die Spritze gegeben hat kann es zu Schaumbildung in den Tanks kommen.
Daher sollte man bei Schaumbildung im Tank (siehe Bild) erst einmal eine Zeit lang warten bevor man zu drucken anfängt. Vor allem bei der Erstbefüllung empfehle ich NICHT sofort loszudrucken.

Besser das CISS-System halb füllen, in eine Wanne stellen und am nächsten Tag einbauen.

Dadurch kann man sicher sein, daß sich der Schaum in der Tinte zurückgebildet hat und ganz wichtig - man sieht ob die Patronen alle dicht sind!


Dichteprüfung

Die Prüfung auf Dichtigkeit ist essentiell wichtig, wenn das CISS-System nicht richtig dicht ist kann die Tinte auslaufen und den Drucker, Möbelstücke oder andere Gegenstände beschmutzen und beschädigen!

Daher muss jedes CISS vor Einbau auf Dichtigkeit überprüft werden.

Auch empfehle ich Anfangs die Füllstände in den Tanks genau zu beobachten.

Wenn das CISS eine zeitlang problemlos funktioniert hat gibt es normalerweise keine Probleme mehr, da ein Produktionsfehler aber nie ausgeschlossen werden kann muss das System unbedingt auf Dichtigkeit getestet werden.

Undichte Patronen oder Tanks tausche ich natürlich sofort aus.

Da das CISS aber ein Bastelsystem ist und ich von hier aus nicht kontrollieren kann ob es korrekt eingebaut, befüllt und geprüft wurde lehne ich eine Haftung für Folgeschäden ab!

Welche Tinte?

Ideal für das CISS-System für HP-Drucker ist unsere Tinte in Literflaschen im Shop, die Qualität entspricht annäherend der Originaltinte.

Die Refill-Kits mit 100ml   (Schwarz) und 50ml (Farbe) können auch verwendet werden, die Farben sind vergleichbar, Schwarz ist etwas schlechter, aber immer noch gut.

Warum 100ml nur gut und 1L sehr gut?

Die pigmentierte Schwarz-Tinte in den Literflaschen ist meiner Meinung nach extrem gut, leider gibt es die nur in Literflaschen. Die 100ml-Fläschchen sind von einem anderen Hersteller, gute Qualität aber nicht vergleichbar mit der Litertinte.

Chipsereien

 

 

die ab Werk eingebauten Chips werden von manchen Geräten nicht richtig erkannt. Eine Regelmäßigkeit konnte ich noch nicht feststellen - interessanterweise sind die Chips aber nicht defekt - Patronen die von einem Drucker nicht erkannt werden funktionieren in einem anderen und umgekehrt.

 

Sollte Ihr CISS nicht funktionieren, dann nehmen Sie einfach Original-Chips von leeren HP-Patronen und kleben diese auf die Chips in den CISS-Patronen. Damit gab es bisher noch keine Probleme.

 

Der Treiber meckert dann zwar, daß die Patrone fast leer ist, nach einigen Druckseiten stellt er aber auf "kompatible Tinte" um und gibt Ruhe (zumindest in den von mir getesteten Druckern).

 

Update 10.3.2007:

Bei den neuen Geräten K5400 und L77xx-Serie muss man auf jeden Fall Originalchips verwenden!

 

Usertipp 19.3.2007:

Evtl. hilft bei betroffenen Geräten ein Firmwareupdate - bei einem CP1700 eines Kunden wurden die Patronen nicht erkannt. Nach Aufspielen einer neuen Firmware auf den Drucker lief es dann.


Update 16.3.2009:
Anleitung zur Chip-Umrüstung Original-Chip auf CISS-System
Damit funktioniert das CISS-Set in allen Druckern die Nr. 88, Nr. 10 und Nr. 940 Patronen verwenden (die richtigen Original-Chips vorausgesetzt)

 

Achtung!

ein paar kleine Dinge die man beachten sollte:

 

- beim ersten Auffüllen kann Tinte überlaufen, also alte Kleidung, viel Küchenpapier bereithalten und nicht auf dem Teppich arbeiten!

 

- Die Chips auf den Patronen werden bei jedem Einschalten des Druckers auf voll gesetzt. Meiner Meinung nach nicht ideal, weil nach 1000 Seiten am Stück schon mal der Griff zum Power-Knopf dazwischen kommen kann, das ist aber vertretbar. Besser wäre aber ein Chip, der sich auch im laufenden Betrieb resettet. Aber das gibt wohl Probleme mit der Firmware des Druckers.

Wichtig beim ersten Refill: der Drucker muss beim Einsetzen der Patronen ausgeschalten sein, damit sich die Chips beim ersten Einschalten auch "füllen", sonst meckert der Drucker evtl., daß die Patronen leer sind. In einem solchen Fall einfach aus- und wieder einschalten.

 

- die mitgelieferten Gummistopfen sind nur dann zu benutzen wenn nicht gedruckt wird (für den Transport oder bei längerem Urlaub). Bitte nicht während dem Druck verwenden, da sonst ein Unterdruck in den Tanks entstehen kann!

Sowohl die Tanks als auch die Patronen haben Filervlies eingebaut, der Betrieb mit offenen Einfüllöffnungen sollte also kein Problem darstellen. Wer Angst hat, daß Kleinteile in die Tanks fallen können kann einfach einen Tesafilm über die Öffnungen kleben und mit einer Nadel kleine Luftlöcher hineinpieksen.

 

Und das funktioniert?

Ich habe nach Einbau des Systems in meinen K550 innerhalb von einem Tag 1200 Seiten gedruckt, ohne einen Aussetzer. Die Qualität ist einwandfrei.

Im Vergleich mit meinem Selbstbau-System sieht der Drucker jetzt auch wieder bürotauglich aus.

 

Und das schönste - man kann die Teile bei Druckeronkel im Shop günstig einkaufen ohne selbst mit Werkzeug hantieren zu müssen.

 

Also rein in den Shop und kaufen!

 

Update 11.12.2006: nach meinem Druckmarathon hat der Drucker jetzt schon ca. 50.000 Seiten gedruckt, davon ca. 30.000 mit einem Eigenbausystem und 20.000 mit dem im Shop angebotenen System.

Update 14.3.2007: es geht weiter...

Nach meinem Dauerdruck-Experiment habe ich natürlich fleissig weitergedruckt. Nicht mehr soviele Flyer, aber den täglichen Bürokram. Insgesamt zählen meine Drucker (2x K550, 1x OJ9130) jetzt etwas über 60.000 Seiten. Da HP mittlerweile den L7780 auf den Markt gebracht hat, werden meine alten Geräte in Rente bzw. zu einem grossen Auktionshaus geschickt und ich stürze mich voll auf die neue Maschine:

 

Gedruckte Seiten bis heute: 1200

Es wird Frühling und die Menschen sollen wissen, daß es mich gibt. Daher drucke ich wieder mal Flyer für 2 Orte, insgesamt 4000 Stück Duplex, sprich 8000 gedruckte Seiten.

Nach 50 Seiten ist der Druck auf einmal streifig. Cyan funktioniert nicht mehr richtig.

Liegt wohl daran, daß ich mit dem 9130 nach dem Dauerdruck-Experiment nichts mehr gedruckt habe und die Tanks seither offen herumstanden. Das ist natürlich für die Tinte nicht wirklich gut und da ich die Tanks aus dem 9130 in den L7780 umgebaut habe hat dieser jetzt etwas Schluckauf.

Aber kein Problem - ich lasse das Gerät eine Reinigung durchführen und fülle 5ml Düsenreiniger in den externen Tank. Natürlich muss der erstmal bis zum Druckkopf vordringen.

Daher drucke ich zur Abwechslung mal wieder meine Volksversion des Rückgaberechts (liegt jeder Lieferung bei) und heute in blau statt rot - ich will ja viel Cyan-Tinte verbrauchen.

Nach 100 Seiten kann ich wohl sagen - es geht wieder.

Und jetzt wende ich mich wieder den Flyern zu...

 

 

 

 

 

Bild: sowas kann jedem mal passieren.

15.3.2007 - Shit happens...

Nach 2000 Seiten Refill mit dem L7780 und bestimmt 50 Liter die ich insgesamt schon nachgefüllt habe passiert es dann...

 

Beim Einfüllen von 20ml Tinte Yellow ist es schon spät, ich bin müde und irgendwie drücke ich zu stark auf die Spritze. Jedenfalls fällt die aufgesteckte Nadel ab, fällt in den Tank und durch den plötzlichen Druckverlust (die Nadel ist dünner als die Kanüle) spritzt die Tinte quer durch den Raum.

 

Zum Glück habe ich im Büro Fliesen. Der L7780 ist schnell wieder sauber, im Gesicht wächst die Tinte mit der Zeit wieder raus, nur mein Hemd und die Tapete sind im Eimer.

 

Aber es wird ja wieder Gartenzeit, ich brauchte sowieso ein neues Arbeitshemd für den Garten und die Tapete sieht nach dem Abwaschen gleich wieder besser aus. Muss ich vielleicht noch ein wenig weiße Farbe drüberstreichen, dann sieht man da nichts mehr.

 

Aber aus aktuellem Anlass der Hinweis:

 

Beim Refillen immer vorsichtig arbeiten, am besten Handschue tragen und den Arbeitsplatz weiträumig abdecken. Egal wie oft man schon nachgefüllt hat und mit welchem Kenntnisstand man an die Sache herangeht - es kann immer mal etwas passieren.

Zum Glück war es nur Gelb. Die anderen Farben wären wohl deutlich mehr Sauerei geworden.

 

Allerdings für das Geld das ich schon mit Refill gespart habe kann ich den Raum mehrmals neu tapezieren. Und ausserdem habe ich jetzt ein schönes Beispielbild wie man es NICHT machen sollte.

 

Gut daß es kompatible Tinte ist, das wären sonst bestimmt 10 Euro, die ich da an die Wand gespritzt habe. Und ausserdem behaupten die Druckerhersteller ja, kompatible Tinte wäre nicht so haltbar. Wenn das stimmt müsste die Farbe ja leicht wieder weggehen :-)

 


Aber es geht weiter - mit aktuellen Druckjobs werde ich bis zum Wochenende wohl die 10.000 Seiten auf dem L7780 vollbekommen - ich werde berichten.

 

 

Weitere Informationen zum CISS

Hier gibt es noch weitere Informationen zum CISS-System:

 

- 25.000 Seiten Experiment

- Druckertest L7780

- Druckertest K550

- Druckertest K5400

- Selbstbau-CISS

Update 8.10.2007: Erster Refill schnell und einfach!

Angeblich wird man ja täglich schlauer und mittlerweile kann ich das System aufbauen ohne daß auch nur ein Tropfen Tinte danebengeht.

 

Und so funktioniert es am einfachsten:

 

Patrone füllen:

 

Tanks und Patronen so aufstellen daß die Tanks oberhalb der Patronen stehen und die Patronen senkrecht mit dem Schlauchanschluss nach oben.

 

etwas Tinte in die externen Tanks füllen

 

Die vordere Füllöffnung verschliessen. Auf die hintere Öffnung eine aufgezogene Spritze aufsetzen.

 

Vorsichtig Druck auf den Tank geben - die Tinte fliesst jetzt in die Patrone.
Nicht zuviel Druck aufbauen, die Patrone soll nicht platzen!

Vorsichtig die Spritze wieder aufziehen - da die Tinte in der Patrone schwerer ist als die Luft wird jetzt Luft aus der Patrone gesaugt.

 

Vorgang mehrfach wiederholen. Ist zuwenig Tinte im externen Tank einfach nachfüllen.

 

Nach ein paarmal hin und her sollte keine Luft mehr aus der Patrone herauskommen, die Patrone ist dann randvoll und einsatzbereit.

 

Während des Füllens immer kontrollieren daß nirgends Tinte austritt.

Das Zeug kommt aus China, da kann es schonmal vorkommen daß ein Tank nicht ganz dicht ist.

 

 

Und das ganze funktioniert natürlich auch andersherum:

 

Patrone leeren:

Patrone oberhalb des Tanks mit dem Schlauchanschluss nach unten halten und den oben beschriebenen Pumpvorgang ausführen, Tinte im externen Tank dabei immer entfernen (ausleeren, mit Spritze heraussaugen). Dabei wird dann Luft in die Patrone gedrückt und die Tinte herausgesaugt.

Druckeronkel-Forum zum Thema CISS und Refill
Druckeronkel-Forum zum Thema CISS und Refill

Im Forum kann jeder seine Meinung zum CISS-System kundtun.

Jede Erfahrung und alle Hinweise sind willkommen.

Wer also möchte kann im Druckeronkel-Forum mitreden über CISS, Refill, Drucker-Modding und alles was dazugehört - kostet natürlich nix!

Update 17.2.2009: Userbeitrag von Andek

Feedback ist immer gut, daher freue ich mich, daß ich von Andek neue Tipps und Tricks zum CISS-System bekommen habe, die er auch im Forum veröffentlicht hat.

 

Hier sein Original-Text mit den dazugehörigen Bildern:

Nachdem ich alle Probleme ausräumen konnte, mal zwei Tipps. Jeder kennt sicher das Problem beim K5400 wenn die Tintenabdeckung einmal offen ist, dass der Drucker nicht mehr will. Selbst die Schläuche vom Cis sind immer noch zu dick und der Drucker meint, "... steht offen"! Eine Schraube o.s.ä. wollte ich nicht einklemmen, da kam mir die Idee, von Klammern, die man ggf. für Briefumschläge u.ä. verwendet den Kopf abzumachen und auf den Dorn von der Druckerklappe zu kleben.


er ist lang genug, das auch bei nicht ganz geschlossener Klappe der Schalter vom Drucker betätigt wird.

 

Zweiter Tipp ist bei verstopften Düsen, da dem schwarzdruckkopf etwas in den Hals gekommen ist, was sich durch Düsenreiniger, warmes kurz heißes Wasser u.ä. nicht lösen lies, einfach fast heißen Düsenreiniger in der Microwelle angewärmt, zu verwenden. Und siehe da, da sich so das Metall ausdehnt, kann der Düsenreiniger an die Stellen, wo die Verschmtzung sitzt. Anschließend hatte ich wieder ein 100%ig streifenfreies Druckbild.

Gruß Andek

 

Vielen Dank für die tollen Tricks :-)



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