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InkDecal - Wasserschiebefolien für Tintendrucker
Das automatische Refill-System ist ideal geeignet für Menschen die sehr viel zu drucken haben. Da kommt die Vorweihnachtszeit gerade recht:
Ein Druckjob mit 25.000 Seiten soll durchgeführt werden.
Terminiert auf 2,5 Arbeitstage, also schätzungsweise 25 Stunden Druckzeit.
Da fragt sich der Leser warum sowas nicht in der Druckerei gemacht wird.
Antwort: die berechneten Druckkosten sind mit dem CISS deutlich niedriger, ausserdem ist ein mit Inkjet bedrucktes Anschreiben per Brief eindeutig individueller als ein Hochglanzprospekt.
Und die Druckerei hat zur Zeit auch keine Zeit, den Job in 2 Tagen durchzuführen.
Zumal man mit dem eigenen Drucker die Flyer als Serienbrief gestalten kann.
Und ein mit dem K550 gedrucktes Anschreiben hat trotz Tinte ein qualitativ hochwertiges Aussehen.
Der wichtigste Grund: wir wollen unser CISS testen.
Der K550 ist mit bis zu 37 Seiten pro Minute angegeben - zugegeben, ich habe diesen Wert bisher noch nie erreicht. Aber wieviel er wirklich im Dauerbetrieb erreicht werden wir ja sehen.
Die Flyer werden mit "Normalpapier, Optimale Qualität" gedruckt, die angegebene Geschwindigkeit von 5 Seiten/min wird hier sogar in etwa erreicht.
Nachgerechnet: 5 Seiten/Minute bei verfügbaren 25 Stunden reiner Druckzeit bringt gerade einmal 7500 Seiten. 25.000 sollten es aber sein. Daher rüste ich meinen Officejet 9130 ebenfalls auf CISS um.
Die Zeiten für Papierwechsel muss man ja auch noch einrechnen.
Der K550 wird mit Papier gefüttert, das CISS gefüllt und los gehts...
Ein gebraucht angeschaffter BIJ2300 entpuppt sich leider als defekt und muss zurückgeschickt werden.
Die aus einer Aktion letzter Woche bestellten 4x K550 kommen erst nächste Woche, also für den Druckjob leider zu spät.
Mit 2 Geräten klappt das Vorhaben aber auch nicht, daher habe ich noch einen BIJ 1000 bestellt, das kleinste Modell der HP Business Inkjet-Serie und ebenfalls mit dem genialen Tintensystem das sich auf CISS umrüsten lässt.
Da die Lieferung wohl kaum vor Mittwoch erfolgt habe ich spasseshalber noch meinen Canon Pixma iP5200 dazugenommen. Das Gerät verwende ich sonst eigentlich nur zum Druck auf CDs und DVDs (siehe Super8 auf DVD - Service).
Nachdem ich kurz überlegt habe, ob ich das Gerät auch auf CISS umrüste entscheide ich mich für die Verwendung von kompatiblen Patronen aus meinem Shop, für CISS ist der 5200 bei mir ungünstig aufgestellt, da steht normalerweise mein DP-5000 drauf. Ausserdem bedrucke ich mit den Teil meistens sowieso nur CDs.
Beim Officejet 9130 stellen sich noch die Druckköpfe Schwarz und Cyan als mehr oder weniger defekt heraus - nach 500 Seiten die das Gerät gesamt gedruckt hat. Naja, siehe mein Testbericht zum Gerät:
Das Teil hat ca. 5000 Seiten gesamt gedruckt (Austauschgerät), die Druckköpfe wurden aber von meinem Erstgerät übernommen und haben insgesamt erst 500 Seiten gedruckt - ausschliesslich mit Originaltinte. Schön, ein Neugerät gekauft, massig Ärger und das Ersatzmodell ist ein Gebrauchtteil mit bereits 5000 Seiten. Dazu Druckköpfe die nach gerade einmal 500 Seiten die Grätsche machen.
Wahrscheinlich tut es de Druckköpfen nicht gut, daß ich mit dem Gerät kaum drucke. Die 500 Seiten sind eigentlich nur Kopien, alles andere macht der K550.
Nunja, ich bau also neue Druckköpfe in den 9130 und schliesse externe Tanks an.
Schön daß der Deckel des 9130 einen kleinen Spalt zum Gehäuse hat, durch den die Tintenleitungen problemlos durchpassen, so muss man nichts basteln.
Papier einlegen und los gehts auch hier...
Mit 2 Druckern ist das Ziel von 25.000 Seiten in der vorgegebenen Zeit nicht zu erreichen und der BIJ1100 ist noch unterwegs, also muss ein weiteres Gerät her.
Ich habe noch ein CISS für Pixma 4000 hier, also für die Patronen ohne Chip. Die könnte man umbauen, allerdings muss man bei den Canon-Geräten am Gehäuse Änderungen vornehmen. Da das Gerät neben dem Schreibtisch steht und normalerweise mein DP-5000 darauf steht lasse ich das Gerät wie es ist und teste meine kompatiblen Patronen.
Papier einlegen, Einstellung "Normalpapier, hohe Qualität" und los gehts mit dem 3. Drucker
Da die Tintenstände bei den kompatiblen Patronen nicht überwacht werden orientiere ich mich am Verbrauch des K550, der zeigt schön an, wieviel Tinte er je Druckjob benötigt.
Eigentlich sollten die Drucker ihre Arbeit selbständig verrichten. Also Druckjob mit 100 - 500 Blatt abschicken, weglaufen und bei der Rückkehr sollte alles gedruckt sein.
Nicht so bei Canon. Da der Druckjob mit Originalpatronen viel zu teuer wäre probiere ich die kompatiblen Patronen aus dem eigenen Shop aus. Leider hat Canon bei den neuen Geräten einen Chip auf die Patronen gebastelt der die Verwendung kompatibler Patronen verhindern soll.
Das wäre ja nicht schlimm, die Chips werden einfach auf die neuen Patronen umgesteckt und schon kann man weiterdrucken...
Aber Canon ist nicht zimperlich. Nach einigen Seiten bekommt man wieder die Meldung "Tintenpatrone leer", man darf 5x Bestätigen, daß man wirklich weiterdrucken will, daß der Füllstand nicht überwacht werden kann und daß Canon keine Haftung übernimmt.
Danach muss man noch die Taste "Fortsetzen" 5 Sekunden lang drücken, damit der Drucker weitermacht.
Und dieser Vorgang muss bei jeder Patrone durchgeführt werden (!)
Egal wie gut die Pixma-Teile sind, das ist eindeutig Schikane!
Jedesmal wenn ich weglaufe steht der Drucker bei der Rückkehr mit einer Meldung, ich solle doch bitte bestätigen, daß ich mit Kompatiblen Patronen weiterdrucken will.
Mittlerweile habe ich das bei allen 5 Patronen bestätigt und hoffe daß das Gerät jetzt Ruhe gibt.
Gestern abend habe ich jeden Drucker noch einmal mit Papier und Tinte gefüttert und für die Nacht Druckjobs verteilt.
Der K550 hat brav seine Papierfächer leergedruckt und fordert blinkend neues Papier
Der Officejet 9130 ist ebenfalls leergedruckt und will Nachschub.
Nur der Canon hat nach 10 Seiten mit Drucken aufgehört und wartet auf die Freigabe einer kompatiblen Patrone - die hatte ich wohl gestern abend vergessen.
Nachzutragen wäre noch, daß der K550 mittlerweile 3x mit einem knarzenden Geräusch und der Meldung "Druckkopf blockiert" stehen blieb. Allerdings macht er das von Anfang an so alle 500-1000 Seiten.
Da muss ich wohl wieder mal den Support bemühen.Aber Achtung - das hat nichts mit dem CISS zu tun, es handelt sich hier um ein mechanisches Problem am Druckkopfschlitten.
Der K550 ist für einen Tintendrucker schon rasant schnell. Nachdem er schon eine weitere 1000er-Packung Papier anfordert knabbern der Officejet 9130 und der Canon IP4200 noch gemeinsam an der gleichzeitig mit dem K550 angefangenen Packung und haben gerade mal ungefähr 800 Seiten geschafft. Und von den 800 Seiten hat der Canon 2/3 gedruckt.
Wer nachrechnet merkt, daß die Zeit knapp wird. Aber keine Angst. Zur Not habe ich noch 2 Farblaser. Allerdings ist dann der Preisvorteil zur Druckerei dahin.
Aber hier stehen ja noch mehr Farbtintendrucker herum die sich günstig refillen lassen...
Es ist Abend, 9000 Seiten sind gedruckt. Allerdings habe ich vor kurzem die Drucker auf "Normale Qualität" umgestellt. Das reicht Qualitativ auch locker, bringt aber fast den doppelten Durchsatz. Damit dürfte ich einiges an Zeit aufholen.
Der Business Inkjet 1100 ist heute mittag gekommen und hat genau 10 Seiten gedruckt - danach hat er die Tintentanks als defekt erkannt (die mitgelieferten Originalen). Leider wollte er auch mit anderen Patronen nicht mehr weiterdrucken. Schade. Geht morgen wieder zurück.
Schon komisch daß immer dann die Geräte nicht funktionieren wenn man einen fixen Termin hat.
Toll, jetzt habe ich ein fertig gefülltes CISS hier und keinen Drucker dazu.
Der Canon IP5200 druckt mittlerweile ohne nervige Meldung, habe wohl oft genug bestätigt, daß ich mit den kompatiblen Patronen drucken will.
Ob leere Patronen erkannt werden oder das Gerät einfach ohne Tinte weiterdruckt habe ich nicht ausprobiert, ohne Tinte kann der Druckkopf ziemlich schnell im Eimer sein. Deswegen tausche ich die Patronen sobald der "Flüssigtank" leer ist (die Patronen haben 2 Kammern, eine mit Schwamm und eine in der nur Tinte ist)
Da ich den ungefähren Verbrauch je Seite weiss kann ich ungefähr abschätzen wieviel Seiten ich noch drucken kann. Mittlerweile hat der IP5200 auch schon 1000 Seiten mit kompatiblen Patronen gedruckt.
Qualitativ sehe ich keinen Unterschied zu Originalpatronen. 6 Leere Patronen liegen bereits auf dem Tisch, das ist schon ein halber Drucker den ich da eingespart habe.
Insgesamt gefällt mir der Canon, bisher hatte ich das Gerät eigentlich nur für die CD-Bedruckung und für Fotos verwendet. Aber der IP5200 schlägt sich gegen die HP-Konkurrenz recht wacker.
Der K550 hat sich wieder mal den Druckkopf angestossen (Deckel auf, Deckel zu, weiter gehts) und mittlerweile wieder Einzugsprobleme aus dem 2. Fach.
Das 2. Papierfach ist bei meinem Gerät schon das Dritte! Dabei habe ich nur "HP Bright White Inkjet" Papier im Einsatz. Scheint eine Schwachstelle zu sein. Naja, mit unserem Walzenreiniger kann man den Einzug wieder für 1000 Seiten hinbekommen.
Da ich dafür aber gerade keine Lust habe drucke ich eben nur mit dem 1. Fach weiter.
Der 9130 druckt wider erwarten ohne irgendwelche Probleme. In der Einstellung "Normale Qualität" ist er auch einigermassen flott unterwegs.
Allerdings drucke ich nur aus dem unteren Fach, das obere hat bei meinem Gerät eine etwas labile Anschlagschiene, da wird das Papier ab und zu gerne mal schief eingezogen.
Wie im Forum beschrieben kann man bei HP beim Kauf eines K550 eine alten Drucker für 50,- Euro in Zahlung geben. Allerdings müssen Patronen drin sein. Habe daher einen 990C vom Lager geholt und lasse den jetzt auch ein bisschen mitdrucken. Ausser Konkurrenz zwar aber immerhin.
Da ich noch 2 uralte nachgefüllte Patronen herumliegen habe die ich nicht mehr verkaufen kann bietet es sich an, diese leer zu drucken damit ich welche habe die ich mit dem Gerät in Zahlung geben kann.
Der 990 hat schon 400 Seiten mit einer Patrone geschafft. Da gibt es viele moderne Drucker bei man für diese Leistung schon 3 oder 4 Patronen benötigt.
Damit wird gedruckt bis alles leer ist und dann geht das Gerät für 50,- Euro an HP und ich stell mir hier einen neuen K550 hin.
Heute nacht haben die beiden HP-Drucker und der Canon fleissig durchgedruckt.
Da ich bei den beiden Officejet-Geräten jeweils alle Fächer bestückt hatte und die Ausgabeschächte nicht alles packen musste ich erstmal Papier vom Fussboden auflesen, die Drucker haben einfach immer weiter Papier nachgeschoben.
Den Canon habe ich jetzt ausser Betrieb genommen, damit muss ich heute noch ein paar andere Sachen drucken. Der HP 990 ist jetzt aus, das Teil bringt nicht wirklich viel für die Gesamtleistung, da ich ja nur die Patrone leer drucken will. Immerhin sind die erreichten 800 Seiten sehr ansehnlich. Das waren wenigstens noch anständige Geräte.
Mal schauen was der Tag so bringt...
Hilfe - mein Drucker ist kaputt !?
Nachdem das Gerät zum ersten Mal in diesem Mega-Druckjob einen Papierstau gemeldet hat fische ich ein halb-zerissenes Blatt Papier aus dem Drucker. Der Rest steckt hinten in der Papierzufuhr.
Keine Ahnung wie sowas funktioniert, normalerweise wird das Papier in so einem Fall immer vom Druckkopf zerfetzt, aber in der Papierzuführung?
Nachdem ich das Papier entfernt habe blinkt der Drucker mit allen Lichtern. Irgendwie ist er auf der rechten Seite (da wo der Druckkopf parkt) auch ziemlich warm.
Er wird doch wohl nicht kaputt sein?
(Zwischenzeitlich nehme ich den IP5200 wieder in Betrieb um Zeit aufzuholen.)
Nach Aus- und Wieder-Einschalten blinkt mir nur müde die Papierzufuhrtaste entgegen, bzw. sie blinkt nicht, sie flackert - wie bei einem Wackelkontakt.
Mehrfaches Aus- und Einschalten bringt keine Besserung.
Da erinnere ich mich daran, daß der Tintenauffangbereich schon vor Druckbeginn mächtig voll aussah und aus alten Zeiten kenne ich einige HP Deskjet der 900er-Serie, die schon durch Tintenablagerungen blockiert waren oder unter denen sich bei sehr hohem Druckaufkommen ein See gebildet hat.
Ich hebe den Drucker etwas vom Tisch an und siehe da - die 2. Papierzuführung ist total mit Tinte eingesaut. Deswegen auch das Flackern des Papierzufuhr-Lämpchens. Da steht wohl irgendein Sensor unter Tinte.
Die HP-Geräte haben unten eine Wanne in die beim Reinigen die Tinte gespritzt wird. Bei normalem Druckaufkommen trocknet die Tinte und gibt mit der Zeit einen kleinen Haufen. Das Gerät ist allerdings mit 7500 Seiten pro Monat angegeben und ich habe 10.000 in 2 Tagen gedruckt, da ist wohl die Tinte nicht schnell genug getrocknet und die Wanne übergelaufen.
Irgendwo habe ich mal gelesen, die Geräte würden bis zu 3% der Tinte zur Düsenreinigung verwenden. Würde das stimmen, dann könnten da jetzt um die 100ml Resttinte rumschwimmen.
Da das Gerät bei meinen Experimenten viel gereinigt hat könnte es auch mehr sein.
Da es mit der 2. Zufuhr sowieso Einzugsprobleme gab habe ich das Teil einfach entfernt, ist ja nur untergestellt. Anschliessend habe ich den Tisch mit saugfähigem Küchenpapier belegt, den Drucker daraufgestellt und eingeschalten.
Siehe da - er druckt wieder!
Puh, das hätte auch das Ende des Tests sein können. Aber so gehts fleissig weiter...
Kleine Anmerkung: der Tintensee liegt nicht am CISS, das stand ja auf der anderen Seite, die Patronen sind absolut dicht. es ist auch im Drucker-Inneren keine übermässige Verschmutzung zu erkennen, die Tinte kommt direkt aus dem Reinigungsbereich.
Es geht - 25.000 Seiten in 2,5 Tagen. Allerdings ziemlich stressig wenn man bei 3-4 Druckern laufend Papier nachfüllen muss.
Verbrauchte Tinte:
Canon IP5200: 23 kompatible Patronen
Officejet K550 + 9130: zusammen etwas über 1 Liter schwarz und ca. 400ml Farbe.
Bild: der IP5200 hat ja effektiv nur einen Tag gedruckt, die 23 Patronen (5 sind noch im Drucker) sind also eine Tagesration. Irgendwie eine Genugtuung für die anfängliche Gängelung daß es mit den kompatiblen Patronen doch so gut funktioniert hat. Übrigens die orangenen Früchte im Hintergrund sind Habaneros. Man will es ja nicht nur beim Drucken scharf (wer will dem lege ich bei einer Bestellung so ein Teil dazu. Aber Vorsicht - nix für Weicheier (10SCU)!)
Fazit zur Tinte und ein bisschen Werbung:
Die kompatiblen Patronen im Druckeronkel-Shop funktionieren einwandfrei.
Die kompatible Tinte für HP bringt in den Officejets ein Druckbild das sich nicht von Originaltinte unterscheidet. In Literflaschen ideal für unser CISS.
Nach 25.000 Seiten am Stück ist man um ein paar Erfahrungen reicher und dank der verwendeten kompatiblen Tinte nicht wirklich soviel ärmer wie die Druckerhersteller das gerne hätten.
Gut 2000 Euro habe ich gespart. Mit Originaltinte hätte ich die Seiten sicher nicht gedruckt.
Aber so hat es richtig Spass gemacht.
Im Internet verlangen die Druckereien für so einen Job ungefähr 700,- - 800,- Euro.
Ich verlange pro Seite (Bei Duplex natürlich x2) 2cent, der Druck ist also auch hier günstiger als in einer Druckerei.
Die Kosten sind aber absolut angemessen, denn neben der Tinte nutzen die Geräte ja auch ab und das dauernde Papiereinlegen und Tinte nachfüllen (nächstes Mal drucke ich direkt aus Literflaschen) benötigt doch einiges an Arbeitszeit.
Duplexdruck:
Druckt man 2seitig, dann legt der Drucker nach jeder Seite eine kurze Pause ein, da sonst die feuchte Tinte die Duplexeinheit recht schnell einsaut und der Druck verschmiert. Diese Zwangspause führt zu einer deutlich längeren Druckzeit. In Standardauflösung würde die Trocknungspause beim K550 gut für 2 zusätzliche Druckseiten ausreichen.
Manueller Duplex ist allerdings auch nicht das Wahre, denn durch die Tinte wird das Papier leicht wellig und lässt sich beim zweiten Durchgang oft nicht mehr sauber einziehen. Die schnellere Druckgeschwindigkeit durch die fehlende Trocknungspause erkauft man sich daher mit häufigeren Fehldrucken.
Ich würde immer mit Duplexeinheit drucken wenn eine verfügbar ist. Manueller Duplex ist eigentlich nur eine Notlösung.
Papiereinzug:
Eigentlich gefallen mir geschlossene Papierfächer besser als stehende Fächer, da das Papier hier staubgeschützt gelagert ist. Allerdings hat sich gerade beim manuellen Duplexdruck der stehende obere Papiereinzug des IP5200 als klarer Gewinner herausgestellt. Keinerlei Einzugsprobleme beim manuellen Duplex während die beiden HP-Geräte doch öfters eine Seite schräg einzogen oder auch mal 2 Blätter auf einmal nahmen.
Druckqualität:
Es geht hier ausschliesslich um Textdruck auf Normalpapier und da sind die HP-Drucker dem Canon überlegen. Die Schrift wird einfach schärfer und sieht mehr "laserlike" aus. Das heisst aber nicht, daß der Canon schlecht druckt. Alle Geräte arbeiten auf einem hohen Niveau und sind schon bei Standardauflösung für fast alle Druckaufgaben im Bürobereich brauchbar. Es ist nur ein "Tick", den die HP-Teile besser drucken. Allerdings gleicht der IP5200 das spielend wieder mit seinen Allround-Fähigkeiten aus. Im Fotodruck ist er deutlich besser und CDs kann auch nur er bedrucken.
Aber wie gesagt - hier ging es nur um den Text.
Geschwindigkeit:
der K550 ist schon eine Klasse für sich. Selbst in optimaler Auflösung zieht er das Papier mit enormer Geschwindigkeit durch. In Normaler Druckqualität schafft er gut 10 Seiten/ Minute, bei optimaler Druckqualität immerhin noch 5.
Etwas dahinter hält sich wacker der IP5200 der ja eigentlich ein Gerät für Heimanwender ist.
Der Officejet 9130 kann bei Normaler Druckqualität noch halbwegs mithalten. In hoher Auflösung hinkt er aber extrem deutlich hinterher und schafft gerade mal 1/3 der K550-Leistung.
Geräuschentwicklung:
Hier ist der Canon klarer Sieger - fast unhörbar druckt er vor sich hin. Die beiden HP-Kisten rappel hier sehr deutlich hörbar und benötigen jeweils auch recht stabile Unterlagen da sie beim Druck ganz nett zappeln.
Welchen kaufen?:
man kann die Geräte nicht direkt vergleichen.
Als Heimanwender würde ich sicher den Canon I5200 vorziehen, der kann einfach bessere Fotos drucken und CDs bedrucken ist auch ganz nett.
Im Büro ist dagegen der K550 erste Wahl. Super Schriftbild und rasante Druckgeschwindigkeit und als DTN -Ausführung auch mit Duplex, 2. Papierfach und Netzwerk ist das Gerät ideal für kleine Arbeitsgruppen.
Und das Drucksystem lässt sich perfekt mit CISS und externen Tanks aufrüsten.
Die Druckkosten sind dann absolut unschlagbar.
Das lohnt aber nur für Vieldrucker.
Zum Officejet 9130 verweise ich einfach mal auf meinen Test, auch wenn sich das Gerät hier wacker geschlagen hat. Warum die Kiste dann noch hier rumsteht? Weil es zum eingebauten Digital-Sender derzeit keine bezahlbare Alternative gibt. Und Faxe empfange ich über den PC.
So und morgen drucke ich dann noch 5000 Flyer für mich die ich hier im Ort verteile :-)
So, ich habe heute mal alle Drucker wieder schön saubergemacht und aufgeräumt. Dabei habe ich den K550 dann doch noch etwas mit der Feile bearbeitet. Das dauernde Offenstehen des Patronenfaches sieht einfach nicht so toll aus.
Man muss aber nur einfach oben mit der Feile die senkrechten Stege soweit auffeilen daß die Schläuche ohne Knick durchpassen.
Achtung! nicht seitlich feilen, da ist der Abstand zwischen Patrone und Deckel zu gering. Oben ist besser.
Die externen Tanks habe ich einfach mit doppelseitigem Klebeband rechts auf das Gehäuse fixiert, da kann dann nichts herunterfallen und der Decke geht trotzdem noch problemlos auf.
Unter dem Tank ist eine Abdeckung unter der die Park- und Reinigungseinheit des Druckers ist. Wenn man die beiden Schrauben an 1 und 2 entfernt kann man den Deckel einfach nach rechts abziehen. Dann einfach warten bis sich der Druckkopf bewegt und den Netzstecker ziehen, danach kann man den Druckkopf auf die Seite schieben und alles sauber machen. Weitere Info dazu gibt es hier.
Sieht doch wieder aus wie neu oder?
