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Druckertest HP Officejet Pro L7780

Bild: Officejet 7780

(1.3.2007)

 

Am 1.3.2007 hat HP seine neue Officejet-Serie auf den Markt gebracht und Drucker-Onkel hat natürlich gleich mal eines dieser Geräte ergattert. Schwankend zwischen dem Reinfall mit dem Officejet 9130 und den sehr guten Erfahrungen mit dem genialen Officejet K550 habe ich mir einen Officejet Pro L7780 zugelegt.

 

Die Officejet Pro L-Serie basiert auf einer Weiterentwicklung des K550 und verwendet dieselben Druckköpfe und Patronen (Nr. 88).

Bereits beim Test des K550 hatte ich angemerkt, daß ein Multifunktionsgerät auf Basis dieses Gerätes mir gefallen würde. Nun denn - HP hat es gebaut, also testen wir...

 

Kauftipp!

Der Officejet Pro L7780 steht in meinem Büro und wird von mir auch mit gutem Gewissen an Kunden verkauft. Die Geräte sind insgesamt gut gelungen und für Büroanwender auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Allerdings gibt es auch ein paar unangenehme Macken die HP noch beseitigen sollte.


Allgemeine Info:

Sollten Sie in meinem Bericht der Meinung sein, daß die negativen Seiten überwiegen, dann liegt das daran, daß ich nur die Stolpersteine aufzähle und nicht die Herstellerseiten nachplappern will. Daher die Berichte immer komplett durchlesen.

Hardware

Der Drucker sieht deutlich moderner aus als der OJ9130. Obwohl das Gerät fast dieselbe Größe hat ist es optisch deutlich schlanker.

Nach einer kleinen Auspack-Orgie (viele viele Klebestreifen) und dem Einsetzen der Patronen und Druckköpfe genehmigt sich das Gerät ungefähr 10 Minuten für das Füllen des Tintensystems. Die Officejet-Pro-Geräte haben getrennte Tintentanks und Druckköpfe, beim ersten Einsatz müssen daher zuerst die Schlauchleitungen mit Tinte befüllt und die Luft aus dem System entfernt werden.

 

Nee oder?

Nach 5 Minuten blinkt mir ein lustiges "Folgende leere Patrone ersetzen: K" entgegen (K= schwarz).

 

Nach Entfernen und Neueinsetzen der Patrone meldet das Gerät dann, daß es sich jetzt initalisiert.

Es wird eine rote Warnseite ausgedruckt: "Schalten Sie den Drucker nicht aus, der Drucker wird initialisiert. Während dieses Vorgangs, der etwa 12 Minuten dauert, hören Sie möglicherweise Klopfgeräusche. Sie können die Wartezeit zur Installation der Druckersoftware nutzen". Nun denn - installieren wir die Software...

Bild: Alt und Neu nebeneinander, links OJ7780

Softwareinstallation

 

Aufgrund meiner Erfahrungen mit HP-Treiberinstallationen erfolgt die Erstinstallation unter einer Virtuellen Maschine (Innotek VirtualBox) mit Windows 2000.

Bei der Installation sollte man tunlichst die Benutzerdefinierte Installation auswählen, denn bei der Standardinstallation wird ein "HP Customer Participation Program" installiert das Umfragen zur Marktforschungszwecken und sonstige Dinge durchführt - das brauchen wir nicht.

Ausserdem habe ich das HP Software Update abgewählt, da dies bei anderen HP-Druckern bereits zu Problemen geführt hat.

Und myPrintMileage brauche ich schon garnicht. "myPrintMileage ist ein webbasiertes Tool im Lieferumfang Ihres Druckers, mit dem Sie Ihre Druckaktivitäten und Druckermaterialien effektiver verwalten können." - Im Klartext sendet dieses Programm Daten über die Druckernutzung an HP und meine Druckernutzung geht HP nun wirklich nichts an.

Insgesamt erforderlicher Speicherplatz laut Installationsprogramm 343MB (zum Vergleich - das Brother MFC-5860CN hat etwas über 30MB benötigt, welchen Mehrwehrt HP hier bietet schau ich später nach).

 

Als erstes meckert die HP-Software, daß kein USB-Anschluss zur Verfügung steht (obwohl ich das Gerät über Netzwerk anschliessen will!). Normalerweise benötige ich sowas in der virtuellen Umgebung auch nicht. Aber weil die Software mir keine Wahl lässt aktiviere ich USB. Anschliessend läuft die Installation durch und erkennt den im Netzwerk angeschlossenen Drucker mit automatischer IP-Adresse über DHCP.

Der Treiber fragt noch ob der Drucker per Kabel oder per Funk angebunden ist, danach dauert es noch ein paar Minuten und einen Neustart der virtuellen Maschine und ich bin bei der Einrichtung der Fax-Konfiguration. Dabei wird abgefragt, ob auf derselben Leitung ein DSL-Dienst vorhanden ist und bei Bejahen dieser Frage wird darauf hingewiesen, daß man unbedingt einen DSL-Filter installieren muss.

Da wird doch nicht das gleiche Fax wie im OJ9130 verbaut sein?

Ich gehe davon aus, daß im DSL-Splitter bereits ein ausreichender Filter eingebaut ist (dafür ist der Splitter ja eigentlich gedacht) und teste erst einmal die anderen Funktionen.

Werbung

Bild: mehr Werbung als Funktion

Nervig an der HP-Software ist vor allem, daß HP mächtig Platz für Eigenwerbung und Links auf den eigenen Onlineshop einnimmt. Bei einem mehrere hundert Euro teuren Gerät sollte dies ein wenig dezenter geschehen:

In der Toolbox unter "Geschätzter Tintenfüllstand belegt die Information zum Online-Einkauf 1/4 der Seite und im Solution Center ist einer der 3 großen Buttons mitten auf der Seite ein Link zum "Shopping".

In der Taskleiste wird ein kleiner Monitor-Button installiert. Mit Doppelklick auf dieses Symbol kommt man in das Solutions-Center das weitgehend einer HP-Werbefläche entspricht.

Der Einkauf-Button ist genauso groß wie die Funktionsbuttons für Bild Scannen, Dokument Scannen, Bilder übertragen und Fax senden zusammen!

Und klickt man auf Einstellungen - Status dann schaut man schön auf einen Einkaufswagen "Bestellinformation für Tintenpatronen", Der Link zu "Tintenstände anzeigen" dagegen ist nur als 8Punkt-Text klein darunter aufgeführt.

Sowas ist nun wirklich unnötig und nervend.

Ein wenig mehr Funktionalität und weniger Verschwendung von Bildschirmplatz wäre besser.

und XP

Nach dem erfolgreichen Test in der Virtuellen Maschine installiere ich die Treiber auch auf einem Arbeitsrechner (Core2Duo E6600, 3GB RAM, WinXP Pro SP2 auf aktuellem Stand).

Die Installation läuft problemlos durch, doch nach dem Reboot die Fehlermeldung: "Die Windows-Bilderfassung (WIA) wurde unerwartet beendet. Dies ist bereits 1 Mal passiert".

Das ist genau dasselbe Problem wie beim 9130! - dabei ist der Rechner ein komplett anderer!


Anschliessend wird noch SVCHOST.EXE von der Windows Ausführungsverhinderung gestoppt (laut Info zu diesem Programm werden dadurch systemkritische Windows-Bestandteile geschützt.

HP scheint also wieder ziemlich tief ins System einzugreifen.

Mit etwas flauem Magen starte ich nochmal neu - und diesmal läuft alles durch.

Bisher läuft alles stabil, aber solche Dinge mag ich garnicht.

 

 

Fotos fürs Büro

Officejet 9130 und K550 sind reine Büromaschinen mit sehr guter Qualität auf Normalpapier aber nicht mehr zeitgemäßer Auflösung im Fotodruck. Den Druck von Fotos hat HP bei diesen Geräten daher auch nicht in den Vordergrund gestellt. Die Funktion war zwar möglich, aber dafür sollte man besser Fotodrucker verwenden.

Erstaunlich daher, daß HP ein Bürogerät auf den Markt bringt, das eindeutig für den Fotodruck geeignet sein soll:

Randloser Druck auf Fotopapier, Software wie Photosmart Express und Photosmart Essentials, Extra Tasten für den Fotodruck im Menü und der eindeutige Hinweis durch die Einstellungsvorgabe "Fotodruck-randlos" im Treiber.

Und das ganze mit den gleichen Patronen und Druckköpfen wie beim K550.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In 2 Minuten druckt das Gerät ein randloses A4-Foto, dessen Qualität ungefähr auf dem Niveau eines Canon Pixma IP4000 liegt. Das Bild hat zwar bei naher Betrachtung noch durchaus sichtbare Pixelstrukturen, bei normalem Betrachtungsabstand (>30cm) sieht man das aber kaum noch. Von einem reinen Fotodrucker wie dem Epson Stylus  Photo RX700 ist der Druck zwar noch weit entfernt, aber es handelt sich ja auch um ein Bürogerät. Den Fotodruck gibt es quasi als Zugabe. Und dafür ist die Druckqualität Spitze.

 

Und was ist mit Text?

Texte und Grafiken auf Normalpapier bringt der Officejet Pro L7780 mit derselben excellenten Qualität wie der K550 aufs Papier. Auch in Sachen Geschwindigkeit liegt er in etwa gleichauf.

Das Gerät ist damit eines der schnellsten Tinten-Bürogeräte die man derzeit kaufen kann und hat mit die beste Druckqualität die man sich mit Tinte im Büro aktuell zulegen kann.

Der randlose Druck und die verbesserte Fotodruckqualität im Vergleich zum K550 sind dabei noch eine schöne Zugabe.

 

HP gibt die Geschwindigkeit mit bis zu 35S/min im Entwurf bzw. 16S/min im Normaldruckmodus an, bei meinen Tests kam ich aber bei normaler Druckqualität nicht über 8 Seiten/Minute hinaus.

Für einen Tintendrucker ein sehr guter Wert, im Vergleich zu den Herstellerangaben aber nicht wirklich toll.

 

 

Online - lieber selbst

Mit der mitgelieferten Software kann man Bilder und Inhalte über HP-Server im Internet verteilen und verwalten. In der Lizenzvereinbarung, die die meisten Benutzer sowieso ungelesen abnicken dürften steht was interessantes:

 

7. Weitergabe von Inhalten


HP beansprucht keine Eigentumsrechte an den von den Nutzern bereitgestellten Inhalten. Durch die Nutzung dieses Dienstes gewähren Sie HP jedoch die weltweiten kostenlosen und nicht exklu­siven Rechte zur Reproduktion, Änderung, Anpassung und Publikation der übermittelten Inhalte zum Zwecke der Anzeige, Verteilung und Förderung dieses Dienstes. Außerdem gewähren Sie HP das Recht, Ihre Inhalte in Verbindung mit diesem Dienst zu nutzen.

 

Ich weiss nicht, ob ich das gut fände, wenn HP meine Bilder für Werbezwecke verwenden würde. Da lege ich meine Bilder doch lieber auf den eigenen Server...

 

Evolution...

Der K550 ist nur ein Drucker, während der L7700 ein Multifunktionsgerät ist. Da beide aber mit einem ähnlichen Druckwerk arbeiten darf man schon ein bisschen vergleichen und weil es so schön ist stelle ich auch noch den OJ9130 dazu:

 

Das Drucksystem im L7780 ist eine konsequente Weiterentwicklung des K550:

im Druckbereich ist ein Filz eingebaut das danebengespritzte Tinte aufnehmen kann, beim K550 war hier nur Kunststoff. Der Vorteil dadurch besteht darin, daß der L7780 jetzt auch randlos drucken kann was der K550 leider nicht konnte. Die Fotodruckqualität wurde verbessert und liegt jetzt auf sehr gutem Niveau für einen Bürodrucker. Der L7780 ist damit zwar nicht zum Fotodrucker geworden, aber im Gegensatz zum K550 kann er durchaus für den einen oder anderen guten Fotoausdruck verwendet werden.

Vorher nicht vermisst aber mittlerweile immer eingeschalten ist der (fast) randlose Druck bei Normalpapier.

So kann man Flyer bis zum Rand bedrucken und bei Handbüchern steht die Seitennummer da wo sie hingehört - ganz aussen am Rand.

Die Druckgeschwindigkeit ist vergleichbar, ohne Stoppuhr kann ich keinen wirklichen Unterschied feststellen. Ausser dem Einzug von Papier - der L7780 zieht das Papier nicht ein, er reisst es förmlich aus dem Papierfach. Aber abgesehen von den dabei entstehenden Geräuschen gab es noch keine Probleme.

 

Im Vergleich zum 9130 fehlt dem L7780 der Digital-Sender. Allerdings werden wohl die wenigsten Menschen diese Funktion vermissen (ich schon). Scannen in eMails oder in Dateien ist mit dem L7780 jedenfalls problemlos möglich, nur mit dem Umweg über den PC.

Die Papierfächer sind "einfacher" geworden, machen aber einen robusteren Eindruck. Die Fächer sind von vorne offen und können leichter verstauben. Mechanisch scheinen die Teile aber stabiler zu sein.

Insgesamt ist der L7780 ein im Drucksystem leicht verbessertes K550-Gerät mit Multifunktions-Zusätzen die insgesamt einen sehr guten Eindruck machen.

Den K5400 würde ich dem K550 vorziehen da er eine bessere Druckqualität bei Fotos  und den Randlosdruck mitbringt. Und für die L-Serie gibt es keine Vorgängermodelle die auch nur annährend mithalten können.

Der L7780 ist eigentlich das Gerät das ich beim Kauf des OJ9130 erwartet hatte.

 

Faxen machen

Am Ende der Treibereinrichtung wird die Faxfunktion initialisiert und ein Fax-Test durchgeführt.

Leider erkennt das Gerät an meiner Anlage keinen Wählton - ist allerdings auch klar, es handelt sich um eine Nebenstelle und das Gerät sollte bei einer automatischen Erkennung doch auch in der Lage sein, eine Null zu wählen oder sonstige gebräuchliche Nebenstellen-Funktionen durchzutesten.

Nach ca. 20 Minuten Suche wo man das Gerät auf "Nebenstelle" umstellen kann habe ich eine Mail an den Support geschrieben. Hier die Antwort:

Stellungnahme HP Support

Sehr geehrter Herr Drexel,

vielen Dank, dass Sie sich an den HP E-Mail Support gewandt haben.  

 Sie fragen, wie der OfficeJet Pro L7780  als Nebenstellenfax eingerichtet werden kann.

Alle ITU-Faxgeräte der Gruppe 3 (z.B. HP All-in-One- oder Fax-Produkte) sind speziell für den Einsatz mit einem herkömmlichen, analogen Telefonanschluss bestimmt. Sie sind hingegen nicht für eine Verwendung über PBX-, ISDN- oder DSL-Leitungen ausgelegt.


Obwohl HP All-in-One- und Faxgeräte die Verwendung mit PBX-, ISDN- oder DSL-Leitungen nicht unterstützen, kann unter Umständen mit richtiger Einrichtung und entsprechenden Zusatzgeräten Funktionsfähigkeit der Geräte erreicht werden.

 Am Fax selbst können Sie keine Einrichtungen der hier gewünschten Form vornehmen- wenn eine Null vorgewählt werden muss, dann müssen Sie diese an einem analogen Faxgerät auch immer vorwählen. Das kann kein analoges Endgerät anders.

Daher kann ich dazu keine Antwort senden - es geht nicht.
Sie finden im Handbuch, der Online-Hilfe , der Webseite etc. stets auch nur Erklärungen zu gegebenen Funktionen.

Um Kundenklarheit zu erreichen, wurde festgelegt, dass "Nicht- Funktionen"
auch nicht angegeben werden müssen.

Zum Thema mit den Angaben zu was ein Gerät nicht kann :
 

Haben Sie schon mal ein Auto in der Werbung gesehen, bei dem steht:

Hat kein ESP! oder Fährt nicht mit Diesel!  oder Hat kein Autoradio!

Dieses Thema mit den so genannten "Nicht Funktionen"  und "Nicht Bestandteilen" ist sogar gesetzlich geregelt.

Sie würden hier auch vom hundertstel ins tausendstel kommen, denn Sie müssten zum Bsp. bei allen Geräten - außer bei einer Kaffee-Maschine, Mikrowelle und ähnlichen Geräten angeben: "Kann kein Kaffee kochen".

Würde dieser Hinweis nur bei einem Produkt fehlen, wären so rechtliche Klagen möglich. Um aber eine Klageflut zu vermeiden, wurde festgelegt, dass "Nicht Funktionen" und "Nicht Bestandteile" auch nicht angegeben werden müssen.

Und das bedeutet...

Meine Frage wurde eindeutig beantwortet:

Das Gerät hat keine Funktion für den Nebenstellenbetrieb.

Man kann sich hier eventuell mit der Funktion "Spontane Amtsholung" aushelfen - wenn die Anlage das unterstützt. Ansonsten muss man immer eine 0 vorwählen. (je nach Anlage)

Aber selbst bei gammel-alten Analog-Anlagen wurde fast immer mit Nebenstellen gearbeitet. Und sämtliche Faxgeräte die ich kenne (HP-Geräte ausgenommen) können an Nebenstellen betrieben werden und auf automatische Amtsholung eingestellt werden. Das Fehlen einer solchen Funktion ist eigentlich nicht Verzeihlich.

 

Die Zusätzlichen Informationen sind auch recht interessant (obwohl ich danach eigentlich garnicht gefragt hatte):

sämtliche mir bekannten Firmen arbeiten minimal mit einem ISDN-Anschluss, keiner meiner Kunden hat noch eine Analog-Leitung. Alle Faxgeräte in den mir bekannten Firmen hängen an einer Analogen Nebenstelle einer ISDN-Anlage und selbst viele Privatkunden haben heute nur noch ISDN mit analogen
Nebenstellen (seit Kombipakete von Arcor und Telekom immer beliebter werden).

 

Da HP eindeutig schreibt, daß das Gerät nicht an ISDN- oder DSL-Leitungen unterstützt wird, sollten sich Personen mit solchen Anschlüssen vorher überlegen, ob sie ein solches Gerät auf eigene Gefahr betreiben.

Mit meinem Officejet 9130 habe ich jedenfalls ein Gerät das genau diese Konfiguration (Analoge Nebenstelle an ISDN-Anschluss) nicht unterstützt.
Der L7780 funktioniert bisher problemlos an meiner ISDN-Anlage.

 

Update 8.3.07: Es geht doch - Erneute Antwort vom HP - Support...

 

Die Antwort vom Support hat mich nicht in Ruhe gelassen und ich habe nochmal an den Support geschrieben:

==========

Hallo,
Vielen Dank für Ihre Stellungnahme, ich werde diese meinem Testbericht hinzufügen.

Schade nur, daß man damit HP-Faxgeräte in Deutschland nicht betreiben kann, denn die Telefonsysteme hier sind seit über 10 Jahren voll digitalisiert.
Und in der Zielgruppe der Kleinbetriebe und Mittelständler kenne ich keinen einzigen, der das Fax nicht an einer analogen Nebenstelle seiner ISDN-Anlage verwendet.

Damit ist das L7780 in Deutschland nicht marktfähig. Schade.

==========

Folgende Antwort bekam ich heute:

==========

An einer analogen Nebenstelle einer ISDN-Anlage verwendet werden kann das Gerät- das nutzen für unsere Geräte die Kunden bereits seit Jahren. Nur die Rufnummer wird in der Konfiguration der Anlage festgelegt- nicht im Gerät. Gleiches gilt für Vorwahloptionen.

[...]

Sollten Sie wieder Erwarten das Gerät an einer korrekt konfigurierten ISDN-Anlage nicht nutzen können- dann wenden Sie sich bitte noch einmal an uns- wir prüfen dann weitere Einstellungsoptionen hier.
==========


Scannen

Die Scansoftware sieht aus wie beim OJ9130, hat aber einen entscheidenden Vorteil: sie funktioniert auch über Netzwerk. Damit ist HP mit meinem Brother MFC-5860 gleichgezogen.

Die Vorschau ist etwas langsam. Allerdings handelt es sich dabei wohl nicht um einen Schnell-Scan sondern es wird ein kompletter Scanvorgang durchgeführt. Ist man mit der Vorschau zufrieden, dann wird im eigentlichen Scan das Gerät nicht mehr angesprochen - es sei denn man ändert die Auflösung.

Dieses Vorgehen hat den Nachteil, daß man bei einer Vorlage die man positionieren muss (weil sie z.B. nicht ganz auf den Scanner passt oder ein schräg eingeklebtes Foto im Album) jedesmal etwas länger auf die Vorschau warten muss. Als Vorteil dagegen ist das Gerät gleich nach der Vorschau wieder für andere Anwender freigegeben.

Für große Fax- und Stapelscan-Aufträge hat HP eine robuste automatische Dokumentenzuführung eingebaut die auch leicht zerknittertes Papier zuverlässig einzieht.

Leider ist der Scannerschlitten immer noch auf der falschen Seite montiert. So muss er auch beim Scan aus der Einzelblattzuführung jedesmal erst die gesamte Scanfläche überqueren was doch einige Sekunden kostet.

 

 

Kopieren

Natürlich bringt das Gerät auch eine Kopierfunktion mit. Die üblichen Funktionen wie vergößern und verkleinern, Mehrfachkopie, etc. sind vorhanden. Die Bedienung ist einfach und übersichtlich.

Dank dem Duplex-Einzug in der Dokumentenzuführung sind sogar doppelseitige Kopien möglich.

Die Kopiergeschwindigkeit ist gut und für durchschnittliche Büroanwendungen geeignet.

Ein Vergleich mit Laserkopierern wäre unfair, da diese doch deutlich davonziehen. Für Geräte auf Tintenbasis ist der L7780 aber eines der schnellsten am Markt. Ausserdem kann er in Farbe kopieren.

Selbst Kopien von Zeitungsartikeln mit Fotos werden sauber kopiert, keine Spur von Moiree oder Artefakten.

Zwischenstand 5.3.2007

Der Officejet Pro L7780 ist ein hervorragendes Multifunktionsgerät, allerdings mit ein paar Ecken und Kanten die durchaus störend sein können:

Als erstes wäre da die Software die für ein Bürogerät deutlich zu viel HP-Eigenwerbung enthält.

Ich will mit dem Gerät scannen und drucken und nicht damit bei HP einkaufen. Wer sich so ein Gerät anschafft weiss, wo er seine Tinte herbekommt.

Die Druckfunktionen basieren auf dem K550 und sind entsprechend auf sehr hohem Niveau.

Das L7780 gehört damit zu den schnellsten Tintenstrahldruckern am Markt und dank der Patronen Nr. 88 sind auch die Druckkosten recht erträglich.

Und auch die anderen Funktionen (Kopieren, Scannen, Faxen) funktionieren einwandfrei, zuverlässig und schnell. Das Gerät bietet sich als Ersatz für ein Laser-Multifunktionsgerät an und bietet zudem noch Farbe. Für  den Preis ab 299 Euro (Basismodell bereits incl. Netzwerk) bis 487 Euro (Top-Modell mit Duplex, WLAN, 2. Papierfach) wird das Gerät geradezu zu einem Kampfpreis angeboten.

Für mittlere Büros und kleine Arbeitsgruppen ist das Gerät durchaus empfehlenswert.

 

Erstes Fazit 6.3.2007

HP bringt ein super Gerät auf den Markt und schliesst Betreiber von ISDN-Anschlüssen als Kunden aus.

Obige Stellungnahme ist leider eindeutig: Das Gerät unterstützt keine Nebenstellen und kein ISDN bzw. DSL - Es funktioniert zwar bei mir (ohne automatische Amtsholung), aber daß es auch bei anderen funktioniert garantiert HP eindeutig NICHT.
 

Achtung: Wer sein Faxgerät an eine Nebenstelle anschliessen will und/oder einen ISDN-Anschluss besitzt an dem sein Fax-Gerät mit AB-Wandler oder Telefonanlage funktionieren soll, der kauft HP Officjet-Geräte hinsichtlich der FAX-Funktion ohne Garantie auf Funktionsfähigkeit!

 

Klartext:

Das Officejet L7780 funktioniert bei mir an ISDN bisher problemlos. Wenn ich aber weiss, daß der Hersteller diese Funktion nicht unterstützt kann ich die Geräte leider nicht meinen Kunden verkaufen. Denn ich als Händler muss das Gerät zurücknehmen wenn das Fax nicht funktioniert. Denn angeboten wird es als Multifunktionsgerät inclusive Fax. Von einer Einschränkung auf rein analoge Leitungen ist in der Werbung keine Rede.

 

Fazit:

Insgesamt ist das L7780 eins der bisher besten Geräte die ich getestet habe, einen Blick ist der Officejet für alle wert, die ein Büro mit mehreren Arbeitsplätzen und mittlerem Druckaufkommen haben.

Die Druckkosten sind recht günstig, die Druckgeschwindigkeit ist sehr gut und auch die anderen Funktionen überzeugen.

 

Wenn die Tests weiter erfolgreich verlaufen wird der OJ7780 meinen HP K550 und das Brother MFC-5860CN ersetzen - ein Gerät im Dauerbetrieb ist einfach besser als 2 (Stromverbrauch, Übersichtlichkeit, etc.)

Nur bezüglich der Fax-Funktion sollte man sich vor Kauf unbedingt die Funktion zusichern lassen.

Schlanke Treiber

Auf der HP-Webseite stehen Treiber "Grundfunktionen" und "nur für Firmen" zum Download. Die Größe beträgt 68MB bzw. 31MB. Als Alternative zu den über 300MB die mir von der Original-CD auf die Platte gepumpt werden habe ich den "nur für den Professionellen IT-Einsatz"-Treiber auf meinem Notebook installiert. Der funktioniert einwandfrei - Scannen und Drucken, mehr brauche ich garnicht.

Den Grundfunktions-Treiber habe ich noch nicht getestet, da dürfte evtl. noch die Fax-Funktion mit drin sein.

Da der L7780 ein Bürogerät ist, sind die mitgelieferten "Bonusprogramme", sprich abgespeckte und bunte Versionen irgendwelcher Bildbearbeitungsprogramme und ähnliches meiner Meinung nach überflüssig, das ist aber nur meine private Meinung. Man kann den Treiber von CD problemlos verwenden, ist nur "meiner Meinung nach" etwas viel Spielerei mit eingepackt.

 

Und was ist mit CISS?

Achtung!

CISS ist eine Modifikation die nicht von HP ist. HP unterstützt CISS nicht und empfiehlt den Einsatz von Original-Verbrauchsmaterial. CISS ist eine Bastellösung deren Einsatz auf eigene Gefahr erfolgt!

 

die Business-Inkjets und auch die neuen Officjet-Geräte mit Patronen-Typ 10, 11 und 88 eignen sich hervorragend für den Einsatz von CISS, d.h. Refill mit externen Tanks.

Der K550 ist durch seine Geschwindigkeit ideal für hohen Durchsatz und ich wollte schon immer ein Gerät mit diesem Druckwerk als Multifunktionsgerät.

HP hat mit den neuen Officejet L-Geräten genau solche Maschinen auf den Markt gebracht.

 

Der erste Einsatz von CISS-Patronen schlägt leider fehlt - Meldung "Patrone fehlt oder defekt".

Leider scheitert auch der Einsatz weiterer Patronen mit China-Chips. Anscheinend hat HP an der Patronenerkennung etwas geändert, denn die als Fehlerhaft angemeckerten Patronen funktionieren im HP K550 ohne Probleme.


Ich opfere daher einen Satz Originalpatronen (habe leider keine leeren zur Hand) und bau die Original-Chips auf das CISS-Set. Da man wegen der Schlauchleitungen den Deckel nicht mehr zubekommt habe ich einfach eine Schraube in die Kontaktöffnung des Deckels gesteckt. Drucker eingeschalten und - funktioniert!

 

Papiernachschub

Die Papierfächer sind gegenüber den Vorgängermodellen jetzt vorne nicht mehr geschlossen sondern offen zugänglich. Dadurch sieht man auch aus einiger Entfernung den aktuellen Papierstand und kann während dem Druck Papier nachlegen.

 

Zertifikat-Blödsinn

Paranoia greift um sich - jeder hat Angst vor jedem.

Daher ist der Zugriff auf das Onlinemenü des Officejet per Zertifikat geschützt. Bei mir funktioniert das aber nicht richtig - immer wieder bekomme ich beim Zugriff mit Firefox die Meldung "Sie haben ein ungültiges Zertifikat erhalten... Ihr Zertifikat enthält die gleiche Seriennummer wie ein anderes Zertifikat dieser Zertifizierungsstelle".

Und mit dem Internet-Explorer gibt es die Meldung

"Es besteht ein Problem mit dem Sicherheitszertifikat der Webseite, Das Sicherheitszertifikat dieser Website wurde nicht von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle ausgestellt. Die Sicherheitszertifikatprobleme deuten eventuell auf den Versuch hin, Sie auszutricksen bzw. Daten die Sie an den Server gesendet haben abzufangen.   Es wird empfohlen, dass Sie die Webseite schließen und nicht zu dieser Website wechseln."

 

 

Multitasking

während ich 200 Kopien eines Flyers an den Drucker geschickt habe ist mir ein Zettel in die Hände gefallen den ich scannen wollte. Natürlich will ich dabei nicht warten, bis die 200 Seiten fertiggedruckt sind. Also Vorlage auf den Scanner gelegt und Software gestartet. Funktioniert einwandfrei, sogar über Netzwerk.

Allerdings beschränkt sich diese Multitaskingfähigkeit auf die Ansteuerung vom PC aus. Das Menü am Gerät ist während des Druckens blockiert. Ausserdem ist das Multitasking nicht konsequent durchgezogen. Surft man auf den Seiten des Druckerinternen Printservers kann es schon mal vorkommen, daß der Druckjob stehen bleibt, bis man das Menü wieder verlässt.

 

 

Bild: Leute kauft beim Drucker-Onkel!

Kaufen

 

Für wen?

Der L7780 ist ideal für kleiner Büros und Arbeitsgruppen mit mittlerem Druckaufkommen.

Für Büroanwender ist das Gerät die ideale Maschine.

Geschwindigkeitsmäßig ist das Gerät ganz vorne mit dabei.

Die Druckkosten sind recht niedrig (es gibt 2 verschiedene Patronentypen, die mit hoher Füllung sind günstiger!) und mit unserem CISS (kein HP-Produkt und auch nicht von HP gewünscht oder unterstützt!) wird der Druck unschlagbar günstig.

Auch die sonstigen Funktionen wie Scannen, Kopieren und Faxen funktionieren bisher problemlos.

 

Was nervt?

Die Treiberinstallation ist buggy (Fehlermeldungen siehe oben)

 

Die Software ist mit Werbung für HP überladen - das nervt mich vor allem als Händler:

meine Kunden sollen bei mir kaufen und nicht bei HP. Oder gibt es irgendeinen Autohersteller, der auf jeden Schalter seines Autos die Werbung klebt, daß man Ersatzteile direkt beim Hersteller kaufen soll? Die Werkstätten würden sich freuen!

Und vor allem - ich selbst bekomme bei meinem Gerät auch laufend diese Werbung!

Da ist es nur fair, daß ich auch Alternativen zum Originalmaterial anbiete.

 

Fax an ISDN funktioniert zwar, wird aber von HP nicht unterstützt (beim Kauf Funktionsfähigkeit mit Rückgaberecht zusichern lassen!)

 

Keine Nebenstellenfunktion (Stellungnahme HP siehe oben) - man muss immer ein 0 vorwählen oder die Anlage passend programmieren.

 

Mir gefällts!

Bei mir jedenfalls wird das Gerät noch ein Weilchen als Standard-Drucker (und Kopierer) im Büro stehen. Entsprechende Langzeit-Erfahrungen werde ich dann nachreichen.

Die genannten Kritikpunkte sind mehr oder weniger Schönheitsfehler die HP vielleicht in späteren Updates der Software beheben kann. Insgesamt ist der L7780 aber eine rundum gelungene Maschine.

3+1 = 2...

... jetzt habe ich herausgefunden, wie HP die Druckauflösung und die Druckgeschwindigkeit berechnet.

Naja, jedenfalls könnte es so sein wie auf der Statusseite des 7780.

Ist mir schon ein paarmal aufgefallen, daher hier für alle Pisa-Absolventen eine Rechenaufgabe:

Wenn ich 1488 Seiten Normalpapier und eine Seite Fotopapier bedruckt habe und davon 1489 Seiten in A4, wieviele Seiten sind das dann gesamt?

 

Eingespart

Die Web-Oberfläche ist zwar bunter als bei den Vorgängermodellen, aber dafür erhält man leider kein Protokoll mehr für die einzelnen Druckaufträge. Das ist äusserst schade, stand doch dort die verbrauchte Tinte für den Druckjob.

Damit konnte man dann zum Beispiel bei großen Druckaufträgen für Kunden eine Seite drucken und danach ein Angebot über die Gesamtdruckmenge erstellen.

 

Schade daß diese Anzeige nicht mehr vorhanden ist.

2.4.2007 Flambierte Druckköpfe

7820 Seiten sind gedruckt. Im Grossen und Ganzen macht das Gerät einen hervorragenden Eindruck.

Von HP habe ich mittlerweile einen Anruf bekommen, daß das Gerät "natürlich für ISDN-Anlagen freigegeben ist". Sobald ich die schriftliche Bestätigung habe werde ich das hier entsprechend bekannt geben.

 

Eigentlich wollte ich bis Ostern die 10.000 Seiten vollmachen und dann ein Update bringen was das für ein tolles Gerät ist. Naja, ist es ja auch. Nur heute blieb die Kiste mitten während dem Drucken stehen und meldet "Es besteht ein Problem mit folgenden Druckköpfen: schwarz/gelb und cyan/magenta."

Beim Öffnen des Deckels roch es dann auch etwas verschmort(!) und ich habe mit ungutem Gefühl die Druckköpfe herausgenommen.

 

Ich habe beide Druckköpfe durch die aus dem K5400 ersetzt (das Gerät ist gerade nicht in Gebrauch), den ausgebauten schwarz-gelben habe ich noch nicht getestet, aber der cyan-magenta ist sichtbar verschmort(!)

 

In den letzten 20 Jahren habe ich sowas noch nicht gesehen. Gut, wenn ich an einem Gerät herumgebastelt habe ist schonmal was angeschmort. Aber der L7780 ist bis auf die externen Tanks unangetastet!

 (Update 21.6.07: Mögliche Ursache des Problems siehe weiter hinten im Testbericht!)

 
Vorerst gehe ich davon aus, daß der Druckkopf einen Herstellungsfehler hatte. Von mangelnder Kühlung durch die Tinte könnten Düsen kaputtgehen. Einen Kurzschluss im Bereich der Leiterbahnen dadurch halte ich für ausgeschlossen.

Allesfresser

Hatte der K550 öfters mal einen Papierstau und waren bei meinem Testgerät 2 Ersatz-Papierfächer nötig um die 50.000 Seiten zu erreichen, so ist der Papiereinzug des L7780 deutlich besser.

Egal ob vom 1. oder 2. Papierfach, dickes Papier, dünnes, Fotopapier oder Billigpapier. der L7780 hatte bisher bei über 7000 Seiten nicht einen(!) Papierstau.

Selbst Papier das bereits einseitig bedruckt war hat das Gerät problemlos eingezogen und auf der 2. Seite bedruckt.

 

Hervorragende Leistung.

 

19.4.2007 Neuer Druckkopf

Heute kam von HP ein neuer Druckkopf als Ersatz für den "abgerauchten".

Das ist fair und ich denke der defekte Druckkopf war einfach ein Produktionsfehler.

 

 

 

Kauftipp: L7780

Nach mittlerweile 8400 gedruckten Seiten kann ich das Gerät immer noch empfehlen.

Auch wenn mein Testbericht einige Bugs aufdeckt kann ich das Gerät doch gut empfehlen.

 

Lobende Berichte findet man in jeder Computerzeitschrift oder auch auf anderen Webseiten.

Bei mir steht einfach genau das was das Gerät bei mir gemacht hat.

Daher handelt es sich auch mehr um einen Anwendungsbericht denn um einen Test.

 

Für Kunden mit kleineren und mittleren Büros würde ich das Gerät jederzeit mit gutem Gewissen anbieten.

 

 

30.5.2007 Update - die ersten 12.000 Seiten

12.000 Seiten sind gedruckt und aktuell habe ich einen Druckjob für einen Kunden - 12.500 Seiten Flyer mit Tinte.

Da die Flyer randnah bedruckt werden sollen kann ich dafür nur den L7780 verwenden, der K550 und der 9130 haben zu große Druckränder und den K5400 habe ich mittlerweile verkauft. Bleibt also nur der L7780. Da es keine Zeitvorgabe gibt sollte das zu schaffen sein. 12.000 Seiten sind gedruckt, 12.500 kommen dazu. Bin mal gespannt, ob er die 25.000 schafft.

 Aber Achtung!
das Gerät ist laut HP für 7500 Seiten/Monat ausgelegt, 12500 Seiten in weniger als einer Woche sollte man nicht nachmachen.

Allerdings weiss ich nicht wie HP die Auslegung berechnet. Mit Start am 28.5. und Druck bis Anfang Juni sowie der bisher gedruckten Seitenzahl bin ich bei wortgenauer Auslegung immer noch im Rahmen der zulässigen monatlichen Gesamtbelastung.

Papierfach 2 defekt

Nach 12.000 Seiten, davon weniger als die Hälfte aus Fach2 will dieses kein Papier mehr einziehen. Nachdem mein K550 hier auch Probleme hatte und im Forum sich mittlerweile einige Besitzer des K550 gemeldet haben die ebenfalls Probleme mit Papierfach2 haben sollte HP hier dringend etwas tun!

 

Nach 18 Minuten in der kostenpflichtigen HP-Warteschleife (18cent/min) bekomme ich einen freundlichen Techniker an den Apparat. Er würde mir gerne ein Ersatzfach zuschicken, leider sind die Geräte aber noch so neu (Markteinführung 1.3.07), daß noch garkeine Ersatzteile gelistet sind. Freitag soll ich einen Rückruf bekommen. Bis dahin drucke ich eben nur noch aus Fach1. Besonders unangenehm, weil ich gerade jetzt 12.000 Seiten drucken soll. Lässt man das Papier in Fach2 und gibt dem Gerät ein paar Versuche, dann zieht er es ab und an doch ein und wenn er ein Blatt einzieht, dann nimmt er den ganzen Stapel.

Überfüllt...

Der L7780 hat keinen Sensor für ein volles Papierausgabefach.

Den am Abend gestarteten Druckjob über 500 Seiten hat er brav gedruckt. Da aber nur ca. 300 Blatt in die Papierausgabe passen liegt der Rest quer durchs Büro verstreut auf dem Boden. Der Drucker hat das Papier brav bedruckt und mit jeder neuen Seite eine alte vom Stapel geschubst.

Gut, da kann das Gerät nichts dafür, man sollte die Papierausgabe einfach rechtzeitig leeren. Größere Geräte (z.B: Laserjet 4650) haben aber für sowas einen Sensor und bleiben bei vollem Papierfach stehen.

 

Bei einer Papierausgabe die 300 -  350 Seiten fasst und einer realen Druckgeschwindigkeit von 8 Seiten/Min sollte man also alle Stunde mal nach dem Drucker sehen wenn man am Dauerdrucken ist.

Allerdings wird das bei normalem Gebrauch selten vorkommen. Daher handelt es sich hier auch nicht wirklich um ein Problem.

 

 

Schwächeanfall...

Irgendwie ist der Druck immer langsamer geworden. Zwischen jedem bedruckten Blatt macht das Gerät über 10 Sekunden Pause. Anfangs suche ich in der Treibereinstellung, vielleicht liegt es an der Trocknungszeit? Oder am Acrobat Reader8? Im Internet gibt es neue Treiber (Version8, installiert ist Version7), auf meinem Bastelrechner spiele ich die neuen Treiber auf und er druckt wieder Blatt für Blatt ohne Pause. Allerdings zählt er die Seiten im Druckertreiber ziemlich schnell durch, ein Druckjob von 100 Seiten ist in kürzester Zeit auf 100, der Druckjob verschwindet aus dem Spooler, gedruckt sind aber nur 5-10 Seiten.

Nach einigen Versuchen zählt der Spooler sogar mehr Seiten als ich drucken will: 50 Seiten Auftrag - Drucke Seite 300 von 50 (!) - im Drucker kommen aber wieder nur 5-10 Seiten an.

Nach vielen Versuchen gebe ich auf und verschiebe die Sache auf den nächsten Tag...

Nichts geht mehr... Vorübergehend

(31.5.3007)

Ein neuer Tag, fast schönes Wetter, nur der Drucker macht jetzt garnichts mehr.

Druckjobs bleiben einfach im Spooler hängen, keine Fehlermeldung - nichts.
Wieder ein paar Versuche mit Treiber de- und neu installieren. Auch das "Scrubber-Tool" von HP welches die Treiber rückstandsfrei entfernen soll probiere ich aus. Nichts - Stecker raus und wieder rein - der Drucker ist nicht zur Arbeit zu bewegen. Selbst Testseiten vom Menü aus gehen nicht mehr. Der Drucker meldet am Display daß gedruckt wird, nur kommt leider kein Papier heraus.

Schliesslich mach ich den Deckel auf und schau mal nach ob man irgendwelche Blockierungen oder Defekte sieht die der Drucker nicht anzeigt. Ich entnehme die Druckköpfe und reinige die Kontakte mit einem feuchten Tuch. Nach dem Wiedereinsetzen rattert der Drucker und oh Wunder - bringt 2 Kalibrierungsseiten. Anschliessend nimmt er auch wieder Druckjobs an und zwar mit beiden Treiberversionen von beiden PCs ohne irgendwelche Pause oder sonstige Probleme!

 

Theorie: die Druckköpfe haben irgendeine Sicherung eingebaut die bei Überlastung den Drucker abbremst und durch die verschmutzten Kontakte gab es hier Probleme. Warum aber der Treiber v.7 immer langsamer wurde und v.8 zwar schnell gedruckt hat, dafür aber einen Grossteil des Druckjobs verschluckt hat kann wohl nur HP sagen.

Mittlerweile habe ich einen Druckjob über 500 Seiten abgeschickt und dafür einen komplett neuen Pack Papier eingelegt. Es wurden genau 500 Seiten bedruckt, funktioniert also wieder.

 

3000 Seiten später

(1.6.2007)

3000 Seiten kann man als lockeres Tagesvolumen für den L7780 nehmen. Die Kiste darf auch ab und zu mal eine halbe Stunden ohne Papier rumstehen oder in Abwesenheit der Benutzer eine Pause machen. Sitzt man vor dem Drucker und legt regelmäßig Papier nach geht sicher auch noch mehr.

 

Aktueller Stand: 14800 Seiten gedruckt.

 

Heute früh steht die Kiste wieder und lässt keinen Druckauftrag an sich ran.

Displayanzeige: es wird gedruckt.
Papier kommt aber keins aus dem Gerät.
Diesmal nehme ich sofort die Druckköpfe heraus, wische die Kontakte ab und setze sie wieder ein. Und tatsächlich - nach 5 Minuten rappeln und 2 Ausrichtungsseiten tut das Gerät als sei nichts gewesen.

Nervige Treiberprobleme die ich mittlerweile bemerkt habe:

ab und an werden Druckjobs verschluckt: 500 Seiten-Job, Papier fehlt. Fehlermeldung am PC. Wenn man jetzt gerade nicht da ist und Papier nachfüllt, dann ist die Kiste beleidigt. Nach ca. 10 Minuten verschwinden die Druckjobs aus dem Spooler. Ist natürlich toll, wenn man GENAU 500 Seiten drucken will und jetzt nicht mehr weiss, wieviel Seiten noch fehlen.

Schickt man von einem PC über Netzwerk einen Druckjob an ein Gerät das bereits belegt ist, dann kommt nicht etwa "Gerät belegt" sondern "Druckerfehler - Job konnte nicht gedruckt werden".

Normale Anwender dürften bei dieser Meldung gleich mal den Administrator belästigen, obwohl ja eigentlich alles in Ordnung ist.

Allerdings - fehlt bei dem 500 Seiten Druckjob das Papier und man legt nicht nach, dann werden auch die Jobs von den anderen Maschinen gelöscht!

Beispiel:
PC1 druckt 500 Seiten Flyer
PC2 druckt 10 Rechnungen
Ich geh zu Kunden.

Bei meiner Rückkehr blinkt mir die Meldung "Bitte Papier einlegen" entgegen. Auf den Maschinen sind aber alle Druckjobs verschwunden. Gedruckt wurden ca. 300 Seiten Flyer, die Rechnungen fehlen komplett. Und das liegt NICHT an irgendeinem Energiesparmodus, die Kisten sind auf Dauerbetrieb eingestellt.

 

Am Ende des Arbeitstages

Der L7780 hat den ganzen Tag brav gedruckt. Vom Kundenauftrag sind 6500 Seiten fertig, das ist in 3 Tagen fast die Menge, die HP dem Gerät für einen Monat zubilligt.
Der Seitenzähler steht bei über 18.000 Seiten. Insgesamt hat sich das Gerät bisher wacker geschlagen.

Ein Treiberfehler ist mir noch aufgefallen:

ist das Gerät im Netzwerk belegt, z.B. durch einen 500-Seiten Druckjob, dann bekommt ein anderer PC bei Druckversuchen  eine Fehlermeldung anstatt der Meldung daß der Drucker belegt ist. Und noch schlechter - bleibt das Gerät länger als 5-10 Minuten belegt, dann verschwinden die Druckjobs nach und nach aus der Warteschlange!

Ich habe von meinem Bastelrechner einen 500Seiten Druckjob abgeschickt und am Arbeits-PC Rechnungen geschrieben, alle 10 Rechnungen sind aus dem Spooler verschwunden und nicht gedruckt worden - bei einer Wiederholung mit einem neuen 500 Seiten-Job genauso. Beträgt die Wartezeit nur 2-3 Minuten, dann werden die Seiten anschliessend anstandslos gedruckt.

Hotline - Scherz?

Ich erhalte den versprochenen Rückruf der Hotline, allerdings kann der Mitarbeiter mir nur mitteilen, daß es die Papierzuführung immer noch nicht als Ersatzteil gibt. Er hat eine Idee und verbindet mich zu einer anderen Hotline - dort werden ganze Geräte ausgetauscht. Allerdings teilt man mir dort mit: ich könnte zwar ein neues Gerät erhalten, aber die sind dann ohne Zubehör, sprich ohne Verbrauchsmaterial (kein Problem) und ohne Papierfächer (Problem). Man teilt mir freundlich mit, ich solle doch in einer Woche nochmal anrufen!?!

Angenommen das wäre ein Kundengerät - ich glaube der Kunde würde mich erschlagen wenn ich mit so einer Nachricht zu ihm käme. Aber mir als Händler kann man sowas ja zumuten. (Beschwerde an HP ist raus).


Bis auf weiteres drucke ich eben aus Fach 1 weiter.

Wichtiger Hinweis: das Papierfach 2 ging nicht mehr, bereits bevor ich anfing, den 12500 Seiten Druckjob abzuarbeiten, davor habe ich die ersten 12.000 Seiten in 3 Monaten gedruckt, bei zulässigen 7500 pro Monat also innerhalb den Vorgaben - und die meisten sowieso aus dem ersten Fach.

Abendliches Fieber?

(4.6.2007)

Am Wochenende hatte ich keine Zeit zum Drucken, aber heute sollte die Kiste wieder 1000 Seiten duplex durchziehen. Hat sie auch ganz brav gemacht.

Nur einmal blieb der Drucker stehen: Meldung: Druckkopfschlitten blockiert.
Deckel auf und reingeschaut - kein Papierstau, nichts. Nach Schliessen des Deckels hat der Drucker kurz gerappelt und seither sind schon wieder 1000 Seiten durch.

Aktuell sind 21091 Seiten gedruckt.

Interessanterweise erscheint aber immer abends unter Geräteinformation die Zeile "DD-Status: FIBRE". Morgens ist die Meldung dann wieder weg.

Leider habe ich zu der Meldung keine weiteren Informationen finden können. Vielleicht wird dem Drucker warm wenn er soviel am Stück drucken muss.

 

 

15.6.2007: 23.000 Seiten

Mittlerweile hat das Gerät 23.000 Seiten erreicht und heute stehen wieder 5600 Seiten zum Druck an.  Während das Gerät druckt genug Zeit für ein Update meines Berichtes zum L7780:

Wenn man die normale Auslastung eines solchen Gerätes mit 500 - 1000 Blatt Papier pro Monat ansetzt entspricht mein Test jetzt einem Betrieb von 2-4 Jahren. Da solche Geräte in der Regel mit 3 Jahren abgeschrieben werden befindet ich mich also bereits in der Bonus-Runde.

Bisherige Probleme während des Betriebs:

- Der abgerauchte Druckkopf kann vorkommen und wurde anstandslos getauscht.

- Einmal bisher war der Druckkopf nach ca. 20000 Seiten mechanisch blockiert (siehe Test des K550, da kam das öfters vor). Eine Reinigung der Transportstange und neu einfetten derselben hat das Problem gelöst.


- die Treiber Version 8 auf der HP-Webseite sind fehlerhaft, die beim Gerät mitgelieferten Treiber in der Version 7 funktionieren einwandfrei.


- nach 22.000 Seiten waren die Druckköpfe dejustiert, d.h. beim Druck von Grün hatte der cyan-Druck einen Versatz zum Gelb-Druck. Durch eine Neuausrichtung konnte das Problem gelöst werden.


- Papierfach 2 zieht nicht mehr richtig Papier ein - wird von HP getauscht.


- Kontaktprobleme an den Druckköpfen nach ca. 15.000 Seiten führen dazu, daß Druckjobs nur noch sehr langsam oder garnicht ausgedruckt wurden. Nach Reinigung der Kontakte funktioniert der Drucker wieder einwandfrei (siehe oben "Schwächeanfall".

 

Mehr Probleme gabs nicht. Und auf die "normale" Laufzeit umgerechnet ist das ein sehr gutes Ergebnis.

 

Saubermachen

Nach 23.000 Seiten sieht der Drucker innen nicht mehr ganz neu aus.

Der beim Drucken entstehende Tintennebel ist allerdings ganz normal und Tintendrucker sehen bei allen Herstellern nach 20.000 Seiten ziemlich verschmutzt aus. Wichtig ist diese Info vor allem für die Betreiber von CISS-Systemen die ihre Drucker offen drucken lassen - wird die Tinte nicht vom Druckergehäuse abgefangen sucht sie sich ihren Weg zur Tapete, Schreibtisch oder Teppich.
Also nicht wundern, wenn nach einem Druckjob von 10.000 Seiten mit offenem Drucker anschliessend die Umgebung etwas dunkler ist.

Der Drucker sieht zwar innen ziemlich verschmutzt aus, alle Bereiche an die ein normalen Anwender hinfassen muss sind aber sauber. Weder Tintenpatronen noch Papierfach sind verschmutzt. Der Tintennebel hat sich nur im Druckerinneren niedergelassen. Und dort muss man nur hin wenn das Gerät Papierstau hat oder ein Druckkopf getauscht werden muss. Da muss man dann eben etwas vorsichtiger sein. Aber wer beim Auto im Motorraum arbeitet darf sich auch nicht beschweren wenn er nachher etwas ölig ist.

 

Nach dem Problem mit den dejustierten Druckköpfen habe ich den Drucker innen komplett gereinigt. Küchentücher und Fensterreinigungsmittel helfen sehr gut bei der Entfernung der Tinte. Nach der Gehäusereinigung wurden noch die Kontakte der Druckköpfe vorsichtig gereinigt. Das dünne matt-transparente Kunststoffband hinter der Führungsstange für den Druckkopf dient der Positionierung. Das Band war ebenfalls extrem mit Tinte verschmutzt. Bei der Reinigung dieses Bandes habe ich ein sehr weiches Papiertuch genommen. Das Band darf auf keinen Fall verkratzt oder beschädigt werden!

Und schliesslich habe ich noch die  Führungsstange für den Druckkopfschlitten gesäubert und eingefettet. Jetzt läuft das Teil wieder wie neu.

 

Der Schwarz-Druckkopf hat mittlerweile bereits über 600ml Tinte verdruckt (insgesamt 841, aber nach dem weiter oben beschriebenen Druckkopfdefekt habe ich beide Druckköpfe getauscht). Führt man sich die Düsengröße vor Augen, dann ist das eine unglaubliche Leistung - 600ml mit so winzigen Düsen und das Ding läuft immer noch - im Übrigen waren das 600ml kompatible Tinte!

 

 

Preiswert drucken

Für die Officejet-Pro-Geräte bietet HP recht günstige Patronen mit brauchbarer Reichweite an. Wer die Geräte im Büro einsetzt und 500-1000 Seiten im Monat druckt hat mit diesen Druckern recht genügsame Gesellen im Büro stehen.


So richtig Spass machen die Teile aber mit CISS. Allerdings sollte man schon ein gewisses Druckvolumen haben damit sich sowas lohnt.

Und nochmal der Hinweis:

Bei mir haben alle Drucker bisher problemlos Tausende von Flyern gedruckt, CISS ist aber eine Bastelei die von HP nicht empfohlen oder unterstützt wird. Die Geräte sind nicht für solche Einsätze vorgesehen.


Für die bisherigen 23.000 Seiten habe ich 1,7l Tinte benötigt.
Dafür würde z.B. das CISS-Startset mit 1L Tinte je Liter im Shop ausreichen.
Das kostet 159,- Euro, eine Seite liegt damit bei unter 1cent!
Und bei den 23.000 Seiten waren einige Seiten mit hoher Farbdeckung dabei.

Mit Originalpatronen wäre die Rechnung wie folgt :
840ml Schwarz = 15 Nr. 88 XL-Patronen a 31,49 (Preis von HP-Webseite)

890ml Farbe = 53 Nr. 88 XL-Patronen Farbe a 23,49 (Preis von HP-Webseite)
(alle Farb-Patronen kosten gleich, daher einfach zusammengezählt)

Ich empfehle für die Drucker bei Originalmaterial auf jeden Fall die XL-Patronen, die haben deutlich mehr Tinte fürs Geld als die Standardpatronen.

Gesamtdruckkosten mit Originalmaterial damit 1717,- Euro

Preis je Seite mit Originalmaterial: 7,5cent

Ersparnis mit CISS bei 23.000 Seiten: ca. 1500,- Euro (und erst die Hälfte an Tinte verbraucht).

Fazit 15.6.2007:
Die Officejet-Geräte sind auch mit Original-Verbrauchsmaterial sehr empfehlenswert. Druckqualität und Geschwindigkeit sind einwandfrei und die Mechanik der Geräte hält auch größere Belastungen problemlos aus.

Und mit CISS aufgerüstet kostet ein Druck kaum mehr als das Papier.

Tipp:
die K550-Geräte werden teilweise schon zu Billigstpreisen verschleudert. Kauft man sich so ein Gerät zum Ausschlachten hat man 2 Druckköpfe und 4 Patronen teilweise billiger als wenn man die Teile einzeln kaufen würde!

 

Hier gehts weiter zum Teil2 des Dauertests

 

Ewiges Ausrichten

nach einigen verkauften Officejet Pro (L-Serie und K5400 + K550) hat sich noch ein gelegentlich auftretendes Problem gezeigt:

 

Neue Drucker drucken bei der Erstinstallation eine Ausrichtungsseite.
In 3 mir bekannten Fällen wurde diese Seite in einer Endlosschleife gedruckt oder das Gerät blieb mit einer Fehlermeldung stehen.


Ursache war jeweils der Schwarz-Druckkopf. Anscheinend war dieser bei Lieferung defekt oder nicht korrekt befüllt und das Gerät hat dadurch kein Schwarz gedruckt.

Daher auf jeden Fall immer wie auf der Verpackung abgebildet die Druckköpfe vor dem Einbau mehrmals hin und her schütteln.

Wer bei seinem L7590, L7680, L7780 oder K5400 das Problem hat daß das Gerät nicht ausgerichtet werden kann sollte also erstmal schauen ob das Gerät auf der Testseite auch schwarz druckt.

Die Druckköpfe wurden von HP übrigens anstandslos umgetauscht.

 



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