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InkDecal - Wasserschiebefolien für Tintendrucker
(1.5.2010)
Wieder sind einige Blätter durch meinen Officejet Pro 8000 gelaufen.
20.000 Seiten stehen auf dem Zähler - Zeit für einen neuen Zwischenbericht.
Die pigmentierte Inktec-Tinte funktioniert einwandfrei im CISS in meinem Officejet.
Bisher gab es keinerlei Probleme mit ausgefallenen Düsen oder sonstigen Tintenbeeinflussten Ausfälle.
Nach 20.000 Seiten sieht der Officejet aber aus als wäre er grau lackiert.
Im Inneren ist das Gerät über und über mit einer Schicht Tinte bedeckt.
Diese Schicht ist Niederschlag feinsten Tintennebels der beim Drucken entsteht und sich überall hin verteilt.
Nicht nur im Drucker sondern auch um den Drucker herum ist alles leicht farbig.
Wie schon mehrfach geschrieben muss man also bei Tintendruckern aufpassen wo man die Geräte aufstellt.
Komisch nur daß alle Welt sich auf die angeblich giftigen Feinstäube aus Laserdruckern stürzt aber bisher noch niemand überprüft hat wie es mit dem Tintennebel aussieht.
Rechts im Bild sieht man wie es unter dem Drucker nach 14.000 Druckseiten aussieht. Die Küchentücher habe ich bei Neu-Aufstellung des Gerätes darunter ausgelegt. Auf Echtholz-Möbeln hätte man jetzt bleibende Flecken.

Der Tintennebel im Druckerinneren scheint dem Gerät etwas zu schaffen zu machen. Jedenfalls gab es mittlerweile ein paar Aussetzer.
Nicht schlimm, aber ich glaube nicht daß Otto-Normal-Anwender das selbst hätte lösen können.
Die Meldung "Stau im Patronenwagen" kam bis Seite 20500 noch 4x, obwohl da nirgends etwas stauen kann. Ich tippe auf eine schlecht übersetzte Fehlermeldung. Vermutlich ist einfach irgendetwas blockiert.
Der Drucker hat von anfang an etwas gequietscht. Vielleicht wurde ab Werk zu wenig geschmiert. (Übrigens - Druckeronkel wurde bisher von niemandem geschmiert, bin ja auch weder Banker noch Politiker oder Grieche).
Da nach Seit 13500 überhaupt nichts mehr ging habe ich die Führungsstange gereinigt und neu gefettet - so verschmutzt war das Ding beim K5400 nach 100.000 Seiten nicht - seither druckt das Gerät wieder einwandfrei.
Scheint also wirklich einfach nur etwas schwergängig gewesen zu sein.
Nach 16.000 Seiten wurde die Druckqualität schlechter. Die Schrift hatte feine Ausfranser und das Papier war teilweise schmutzig.
Bei der Ursachenforschung haben sich Tintenreste als Ursache herausgestellt.
Der Druckkopf war extrem verschmutzt. Und zwar aussen an den Kanten, ebenso die Reinigungsstation - alles total mit Tintenrückständen verschmutzt.
Ich vermute daß die pigmentierte Tinte eher trocknet und "Häufchen" bildet während die Dye-Tinte im K5400 einfach nur in den Resttinten-Schwamm tröpfelt. Dies "Häufchen" bleiben dann an der Unterseite des Druckkopfes hängen und verschmieren bei Druck das Papier.
Wer meine Reinigungsanleitung kennt hat damit kein Problem, aber für normale Anwender muss da sicher der Service ran.

An der kompatiblen Tinte liegt es allerdings nicht, denn ich habe einen "Referenz-Drucker" eines Kunden der bei 10.000 Seiten mit Originaltinte ebenfalls bereits gereinigt werden musste.
Bei der Verschmutzung handelt es sich nicht um einen Defekt, das Drucken wird dadurch aber trotzdem behindert. Und wer sich nicht auskennt dürfte damit ein Problem haben.
Die Reinigung war nach 5 Minuten (incl. Ursachenforschung) vorbei und seither druckt das Gerät wieder einwandfrei.
Bild: Den Druckkopf-Wagen habe ich auf der rechten Seite gesäubert, hier kann man sehr gut den Unterschied zwischen Sauber und Zustand nach 20.000 Seiten sehen.
Der Rest des Druckers sieht entsprechend aus.
Unten sieht man die Innenseite des Gehäuse-Deckels. Ich habe mit einem feuchten Küchentuch einfach mal einen Streifen von unten nach oben abgewischt damit man sieht was da an Ablagerungen auf dem Kunststoff ist.

Bei den Druckjobs hat sich nicht großartig etwas verändert, somit sollte der Verbrauch des Officejet 8000 auf demselben Niveau des K5400 liegen.
Tatsächlich aber braucht er deutlich mehr Tinte!
Der Officejet Pro K5400 hat für 100.000 Seiten ungefähr 10 Liter Tinte verbraucht, das entspricht 1 Liter je 10.000 Seiten.
Der Officejet Pro 8000 hat aber für 20.000 Seiten bereits 3 Liter verdruckt und damit knapp 50% mehr.
Natürlich sind die einzelnen Druckjobs nicht direkt vergleichbar, aber auf 10.000 Seiten sollte es doch relativ ähnlich sein - überwiegend Rechnungen und meine Flyer sowie einige regelmäßige Druckjobs von Kunden (Monats-Flyer).
Der Mehrverbrauch hat mich dann doch etwas überrascht.
Aber insgesamt ist der Druck mit CISS trotzdem unschlagbar günstig.
Für den Mehrpreis bekommt man auch eine deutlich bessere Druckqualität als beim K5400.
Nur mit dem Tintennebel im Gehäuse habe ich so meine Befürchtung ob der Drucker die 100.000 Seiten problemlos erreicht.
Man wird sehen, ich drucke weiter...
(27.5.2010)
Leider musste heute der Dauerdruck-Test abgebrochen werden, der HP Officejet Pro 8000 hat das Zeitliche gesegnet.
Weder mit Reinigung noch mit gutem Zureden will der Drucker Papier einziehen.
