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Mit meinem Automatik-Refill habe ich mittlerweile bereits weit über 100.000 Seiten bedruckt, bei einer Seitenlänge A4 von knapp 30cm (29,7) sind das immerhin 30km bedrucktes Papier.
Nach dem 25.000-Seiten-Experiment (hier) sowie weiteren größeren Druckjobs die ich bei den einzelnen Geräten (L7780, L7680, K550, K5400) beschrieben habe werde ich zukünftige Druckjobs mit dem Automatikrefill zukünftig auf dieser Seite hier dokumentieren.
Drucker: HP Officejet L7680 und 2x K5400
Druckjob: 10.000 A4-Seiten vollfarbig, einseitig. Vorlage PDF
Einstellung: A4, Normalpapier, Optimale Qualität
Von Freitag früh bis Sonntag Nacht haben der L7680 und ein K5400 fleissig gedruckt, jeder ca. 4000 Seiten.
Der 2. K5400 war als Reservegerät dabei und hat 2000 Seiten gedruckt da ich mir nicht sicher war, ob die 10.000 Seiten mit 2 Geräten bis Montag früh zu schaffen wären. Eigentlich hätte es auch mit 2 Druckern funktioniert, wäre aber stressiger geworden da öfters Papier und Tinte hätten nachgefüllt werden müssen.
Entgegen der sonstigen Druckjobs bei denen ich im Büro saß und sofort bei Stillstand eines Gerätes wieder Papier nachgelegt habe war ich diesmal nicht immer im Büro. Dadurch gab es öfters auch mal eine Druckpause und das scheint den Geräten wirklich gut zu tun. Denn diesmal gab es keine technischen Probleme!
Es gab einen einzigen Papierstau in einem K5400, aber nur weil ich das Papier schräg eingelegt hatte. Und eine komische Meldung des L7680 "Hintere Abdeckung offen" während des Drucks aber ohne daß der Drucker angehalten hätte. Beim Papier nachfüllen habe ich die Duplexeinheit entfernt und wieder eingesetzt und die Meldung verschwand wieder. Vielleicht ein Wackelkontakt?
Ansonsten lief der Druckjob diesmal ohne irgendein Problem durch.
Für die 10.000 Seiten sind 2 Liter Schwarz-Tinte und bei den Farben (cyan, magenta, gelb) zusammen 1 Liter durch die Drucker gelaufen.
An den Druckköpfen gab es dabei keine sichtbaren Verschleisserscheinungen.
Die Qualität der Geräte ist hervorragend.
Seit dem letzten Update hatte ich nicht viel zu drucken. Lag wohl an der Ferienzeit.
Zwei der K5400 habe ich eingemottet um sie für spätere Druckjobs wieder einzusetzen. Im täglichen Betrieb stehen daher ein K5400 und ein L7680 (neben einem Farblaser HP 4650, einem uralten Lexmark 1200C A3-Farblaser, einem OKI DP-5000, einem Epson Stylus Photo RX700, einem Dymo Labelwriter 400 Turbo und noch ein paar anderen).
Der L7680 macht bei 15490 Seiten Zicken:
"Druckkopf blockiert" - mit dieser Meldung blieb das Gerät stehen und wollte einfach nicht mehr. Mehrfaches Hin- und Her des Druckkopfschlittens, Entnahme und Prüfung der Druckköpfe und Aus- und wieder Einschalten brachte keine Besserung.
Des Rätels Lösung: anscheinend ein Kontaktproblem der hinteren Duplexeinheit!
Denn nachdem ich diese entfernt und wieder aufgesetzt hatte druckte das Gerät wieder ohne Probleme.
Hallo HP: Druckkopf ist was anderes als Duplexeinheit!
Der K5400 verschluckt sich nach 10990 Seiten:
Mitten im Druckjob bleibt das Gerät stehen und blinkt mit der Power-LED.
Am PC gibt es keine Fehlermeldung: Gerät bereit, wird gedruckt.
Aber nichts geht mehr. Ausser Stecker raus und wieder rein.
Anscheinend hat sich das Gerät total verschluckt, denn nach dem Neustart kommt die Infoseite der Geräteinitialisierung, daß das Gerät jetzt ungefähr 12 Minuten brauchen würde um sich zu überprüfen. Normalerweise gibt es diese Meldung nur bei einer Neuinstallation.
Anschliessend druckt das Gerät wieder als sei nichts gewesen.
Die Geräte sind mittlerweile innen ziemlich "versifft". Irgendwie schafft es der Tintennebel neben dem Papier auch gleich das Geräteinnere zu färben. Und nicht nur das - auch unter dem Drucker ist alles mit einem feinen Farbschleier überzogen. Die Drucker sind also nicht ganz dicht. Mein Tipp daher: Drucker niemals ohne Unterlage auf hochwertige Möbel (Echtholz oder ähnlich empfindliches Material) aufstellen.
Nochmal der kleine Hinweis zu den Druckproblemen:
ich gebe hier nur Erfahrungsberichte wieder die in meiner täglichen Druckarbeit auftauchen. Da die Geräte bis zur zulässigen maximalen Druckleistung/Monat ausgereizt werden werden die Drucker dadurch sehr stark belastet.
Bei normalen Anwendern dürfte kaum 5-10% der Druckleistung anfallen. Das heisst jeder Fehler der bei mir 1x im Monat auftaucht kommt bei normalen Druckjobs 1x im Jahr vor!
Und da gibt es dann bei Tintendruckern einige andere Probleme die deutlich häufiger auftauchen dürften:
- Papierstau wegen schlechtem oder falsch eingelegtem Papier (manche Leute legen einzelne Blätter von Schulblöcken in den Drucker!)
- eingetrocknete Druckköpfe wegen geringem Druckaufkommens
Heute wollte ich den K5400 nach 25.000 Seiten woanders aufstellen.
Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie "undicht" die Drucker sind.
Nicht die Patronen sind das Problem sondern der Drucker selbst.
Während des Druckens erzeugt das Gerät feinsten Tintennebel der sich im und um den Drucker niederschlägt. Während es eigentlich nicht schlimm ist, wenn der Drucker in seinem inneren mit der Zeit bunt wird, sieht das bei der Umgebung des Gerätes schon ganz anders aus.
Der Drucker stand für 10.000 Seiten unbewegt auf einem kleinen Brett. Die schwarzen Sprenkel sind die Musterung des Brettes, aber der grünschwarze Farbschleier gehört dort auf keinen Fall hin. Das ist Tinte die beim Drucken durch Öffnungen des Gerätes unten ausgetreten sind!
Ebenso verschmiert ist das Papierausgabefach und sogar das Druckergehäuse führt zu einem bunten Putztuch wenn man das Gerät feucht abwischt.
Ärgerlich ist auch die "etwas abgedunkelte" Tapete hinter dem Drucker.
Zwar sieht man hier keine Tintenflecken aber die Tapete ist deutlich dunkler als in etwas Entfernung zum Drucker.
Bei den meisten Heimanwendern dürfte das kaum auffallen, da 10.000 und mehr Seiten erst nach sehr langer Zeit erreicht werden.
Deutlich warnen muss ich aber davor, Tintendrucker auf Echtholzmöbel zu stellen. Da kann das gute Möbelstück sehr schnell unrettbar ruiniert sein!
Nachdem ich jetzt einige Wochen recht wenig gedruckt habe (ca. 20.000 Seiten) standen aktuell wieder mal zwei kleinere Druckjobs an - 2500 Seiten "Normal" und 800 Seiten vollflächig (Werbeflyer).
Irgendwie habe ich das Gefühl, daß man bei vollflächigen Drucken ab und an eine Pause machen muss. Das Gerät scheint dabei etwas zu warm zu werden.
Fairerweise muss man aber sagen daß das mit Originaltinte nicht passieren kann. Die Patronen wären zu schnell leer, 400 Seiten vollflächig am Stück nur mit Papier nachlegen geht da nicht.
Die ersten 1000 Seiten des "normalen" Druckjobs gingen ganz normal durch. Danach wollte ich über Nacht ein Papierfach voll mit dem vollflächigen Druckjob laufen lassen.
Am nächsten Morgen hatte der Drucker davon ca. 400 Seiten gedruckt und blinkte wild mit allen LEDs - kein Statusblinken sondern ein schnelles Geflacker.
Deckel auf und wieder zu - jetzt blinkte "Druckkopf schwarz/gelb)".
Gut, Druckköpfe habe ich immer in Reserve, also schnell ausgetauscht.
Keine Besserung - auch mit dem neuen Druckkopf wollte der Drucker nicht.
Auch mehrfaches Aus- und Einschalten mit und ohne Druckköpfe brachte nichts. Der Drucker wollte keinen Schwarz-Gelb-Druckkopf mehr.
Aber auch einen kompletten Drucker habe ich immer in Reserve...
Also schnell das Ersatzgerät aufgestellt, Patronen und Druckköpfe rein - Druckkopf Schwarz-Gelb defekt.
Hm, Druckkopf gewechselt - Druckkopf Schwarz-Gelb und Druckkopf Cyan-Magenta defekt.
Danach habe ich den alten Schwarz-Gelb-Druckkopf wieder eingebaut und bekam dafür die Meldung Druckkopf Cyan-Magenta defekt.
Also gut - hier auch noch einen neuen Druckkopf eingebaut.
Druckköpfe defekt - nix ging.
Also Stecker raus und ohne Druckköpfe eingeschalten. Danach Druckköpfe eingebaut und - kein Gemecker. Dafür 10 Minuten Pause und Initialisierung.
Anschliessend hat das Gerät eine Testseite ausgedruckt und war zufrieden mit den Druckköpfen - Schwarz-Gelb alt und Cyan-Magenta neu.
Aber was ist mit den anderen Druckköpfen?
Schnell in meinen alten K550 (den nehme ich zum Reinigen - da ist nur Düsenreiniger in den Patronen) reingesteckt, eingeschalten und - läuft.
Das ist mir schon ab und an passiert - anscheinend verschlucken sich die Drucker manchmal an den Druckköpfen. Vielleicht ein Kontaktproblem oder ein Problem der Firmware.
Schlecht für Menschen die nur einen Drucker besitzen, aber wenn man mehrere K5400 oder kompatible hat kann man die Druckköpfe durch Austauschen und Ausprobieren oft wieder reaktivieren.
