Vorteil beim Decal-Druck mit dem UV-Verfahren

- excellente Druckqualität

- Mediengröße flexibel von A4 bis max. 30x40cm

- ideal für Einzelstückzahlen bis zu Kleinserienfertigung

- sehr beständige Drucke

- sofort anwendungsfertig

- fast jede Vorlage druckbar (alles was ein normaler Drucker drucken kann geht auch auf Decalfolie)

 

- Weiß-Grundierung!

automatische Grundierung aller Farben mit Weiß für beste Deckung auch auf farbigem und dunklem Untergrund.

Beste Weiß-Deckung im Vergleich zu Thermotransfer- oder Eco-Solvent-Systemen.

Auf Wunsch sogar mehrere Druckschichten übereinander druckbar (normalerweise aber nicht nötig)

- erhabener Druck, auf Wunsch können sogar Strukturen gedruckt werden (Modellbau: fühlbares Riffelblech, Nietenreihen!)

 

- Druck auf Feststoffe möglich:

Standardmäßig drucke ich auf Wasserschiebefolien. Auf Anfrage ist aber auch der Druck auf viele Feststoffe möglich,

für den Modellbau beispielsweise auf Balsaholz, Bastelsperrholz, Metallplatten und vieles mehr.

 

Die UV-Drucktechnik

UV-Drucker arbeiten mit Tinte die durch UV-Licht gehärtet wird.

Anders als bei normalen Tintendruckern auf Wasserbasis oder Lösemitteldruckern auf Lösemittelbasis (Solvent, Eco-Solvent) dringt beim UV-Druck die Tinte nicht ins Material ein sondern liegt als ultradünne Farbschicht auf dem Material.

Dadurch wird ein leicht erhabener Druck mit fühlbarer Struktur erzeugt, durch mehrfaches Überdrucken kann dieser Struktureffekt gezielt verstärkt werden.

 

Vergleich mit  Standardtinte und Lösemitteltinte (in Hinsicht auf den Modellbaueinsatz):

 

Herkömmliche wasserbasierte Tinten sind sowieso nicht vergleichbar da die Haltbarkeit arg begrenzt ist und auch nur Papier und einige speziell beschichtete Medien bedruckbar sind.  Diese Tinten eignen sich für normale Druckjobs im Büro und Zuhause. Bedingt auch für den Modellbau, allerdings nur mit Zusatzaufwand wie Nachlackieren oder Laminieren. Die Haltbarkeit im Aussenbereich ist nur sehr beschränkt.

Bei Solvent-Druckern wird das Druckgut beim Bedrucken erhitzt um die in der Tinte erhaltenen Lösemittel zu verdampfen. Dadurch sind nur Medien geeignet die Hitzebeständig sind. Da die Tinte in das Material eindringt muss die Oberfläche eine entsprechende Beschaffenheit aufweisen. Für den Modellbau gibt es bei mir Wasserschiebefolien die ich speziell für meinen Eco-Solvent-Drucker herstellen lasse. Da die Tinte vom Material aufgenommen werden muss ist die geringstmögliche Dicke von Wasserschiebefolien im Eco-Solvent-Druck derzeit auf 13µm beschränkt.

Die Haltbarkeit von Eco-Solvent-Drucken ist sehr gut, die Aussenbeständigkeit reicht auch für den mittelfristigen Ausseneinsatz. Neben CMYK sind auch Sonderfarben wie Weiß und Metallic verfügbar. Damit lassen sich sehr ansprechende Effekte erziehen (Decals in Weiß und mit Gold und Silber sehen natürlich Spitze aus und lassen ein Modell sehr authentisch erscheinen.)

 

UV-Digitaldruck ist die aktuelle Königsklasse der Druckverfahren für den Modellbau.

Siebdruck und Tampondruck werden natürlich schon seit Jahrzehnten für den Modellbau und den Druck von Wasserschiebefolien eingesetzt. Allerdings handelt es sich dabei um Druckverfahren für die Massenfertigung.

UV-Digitaldruck bringt die Qualität von Siebdruck in den Anwendungsbereich der Einzelstückzahlen und Kleinserien.

Im Vergleich zu meiner Eco-Solvent-Druckmaschine fehlt zwar die Möglichkeit, Metallic zu drucken, in allen anderen Belangen ist der UV-Druck der Eco-Solvent-Technik bei der Erstellung von Wasserschiebefolien aber deutlich überlegen:

- weiße Drucke erheblich deckender als bei Eco-Solvent-Drucken und auch viel besser als bei den alten Microdry-Geräten.

- Farben sind sehr kräftig

- Feine Zeichnungen und Schriften sind sehr scharf

- Durch die leichte Erhabenheit der Drucke gibt es auf Modellobjekten einen sehr starken Kontrast der Schriften gegenüber dem Untergrund.